EMO Hannover 2019, 16. bis 21. September

    EMO Hannover 2019, 16. bis 21. September
    EMO News

    Trendspots zur EMO Hannover 2019 - Folge 6

    Für ein kaltes Herz aus Stahl.
    Auf der EMO Hannover 2019 zeigt technotrans SE energieeffiziente Kühl- und Filtrationsanlagen speziell für Werkzeugmaschinen, unter anderem die neue Generation des Prozesskühlers omega.eco mit intelligent geregelten Hauptkomponenten.

    19.09.2019

    Für ein kaltes Herz aus Stahl
    Auf der EMO Hannover 2019 zeigt technotrans SE energieeffiziente Kühl- und Filtrationsanlagen speziell für Werkzeugmaschinen, unter anderem die neue Generation des Prozesskühlers omega.eco mit intelligent geregelten Hauptkomponenten.

    Die technotrans-Unternehmensgruppe produziert, vertreibt und modernisiert Anwendungen aus dem Bereich Flüssigkeiten-Technologie. Die Kernkompetenzen umfassen die Kühlung, Temperierung, Filtration sowie Mess- und Dosiertechnik. Auf der EMO Hannover 2019 zeigt technotrans unter dem Motto "cooling for tooling" insbesondere energieeffiziente Kühl- und Filtrationsanlagen speziell für Werkzeugmaschinen. Auf dem technotrans-Stand erwartet interessierte Messebesucher unter anderem ein kompaktes Gerät zur Kühlschmierstofffiltration (KSS) aus der etablierten toolsmart-Produktreihe, ferner standardisierte Kühllösungen sowie individuell angepasste Anlagen, die sich in ein Gesamtsystem integrieren lassen. Kernstück des Messstandes aber wird die neue Generation des Prozesskühlers omega.eco mit drehzahlgeregelten Hauptkomponenten sein.

    Das weiterentwickelte Gerät verfügt über eine Drehzahlregelung für Verdichter, einen Kühlluftventilator und eine Kühlwasserpumpe. Die hoch entwickelte, präzise Regeltechnik des omega.eco passt die Kühlleistung der jeweiligen Betriebslast sowie den unterschiedlichen Umgebungsbedingungen an. Das soll die Effizienz der Anlage steigern und ein hohes Energiesparpotenzial bieten. Gleichzeitig sollen Präzision und Dynamik der Temperierung optimiert werden und so ein thermisches Management mit hoher Prozesssicherheit im Betrieb ermöglichen. "Mit unseren Produkten präsentieren wir uns auf der Messe als Systemlieferant für die Werkzeugmaschinenherstellung. Von der Kühlung über die Filtration bis hin zur Kühlfiltration als gekoppeltes System können wir praktisch die gesamte Fluidik einer Werkzeugmaschine mit unserem Know-how abbilden", sagt Ingo Gdanitz, Business Development Manager bei technotrans.
    technotrans SE (D-48336 Sassenberg), Halle 6, Stand J02
    Ansprechpartnerin: Sandra Kraft
    Tel.: +49 2583 301-1000
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    In der Hackordnung ganz oben
    Neben den Einwellen-Zerkleinerern M400 und M600 als kompakte Lösungen für "Alltagsspäne" stellt Erdwich auf der EMO Hannover 2019 auch den Zweiwellen-Zerkleinerer M350 vor - für alle, die auf kompromisslose Kraft setzen.

    Der Zweiwellen-Spänezerkleinerer M350 soll überall zum Einsatz kommen, wo die Schneidkraft der Einwellen-Zerkleinerer nicht ausreicht, um die Zerkleinerung größerer Spänemengen und auch die Zerkleinerung von Spänen mit großen Querschnitten zu gewährleisten. Vor allem bei speziellen Spangeometrien, so das Unternehmen, reiche die Kraft eines Einwellen-Zerkleinerers oft nicht aus, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Und auch für kontinuierliche Durchsätze großer Volumina und Mengen von bis zu 4 000 kg/h eignen sich Zweiwellenmaschinen laut Erdwich besser.

    Der Vorgang der Zerkleinerung ist schnell zusammengefasst: Das zu behandelnde Material wird mit den Haken der Messer erfasst, kompromisslos eingezogen und zwischen den Messern der beiden gegenläufigen Wellen geschnitten. Ob es sich um Sondermüll, WEEE, Metallspäne, Elektroschrott oder Sperrmüll handelt, die beiden kraftvollen Schneidwellen sollen selbst schwer zu zerkleinernden und großvolumigen Materialien keine Chance lassen. Sogar faserige, feuchte, Wärme-empfindliche, elastische und zähe Materialien lassen sich laut Erdwich perfekt verarbeiten. Zudem soll das Funktionsprinzip der langsam laufenden Maschinen der Zweiwellen-Zerkleinerer dafür sorgen, dass der Vorgang geräuscharm und weitgehend staubfrei erfolgt. Zu den technischen Merkmalen der Zweiwellen-Zerkleinerer gehören ein robustes Rotorscheren-Schneidprinzip, einzelgesteckte austauschbare Messerscheiben, verschiedene Messerbreiten und Messerformen, Schottwände zum Schutz der Wellenlagerung, mechanische oder hydraulische Antriebskonzepte und eine SPS-Steuerung mit Reversier- und Abschaltautomatik.
    ERDWICH Zerkleinerungs-Systeme GmbH (D-86859 Igling), Halle 7, Stand D43
    Ansprechpartnerin: Franziska Rauschenberger
    Tel.: +49 8191 9652-36
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    Darauf fahren Automobil-Produzenten ab!
    KRAUSE+MAUSER kommt mit zahlreichen Innovationen für den Industriebereich Automotive zur EMO Hannover 2019. Unter anderem zeigt das Unternehmen, wie es eine Fertigungszelle für die Komplettzerspanung von Pkw-Elektromotorengehäusen eines großen deutschen Automobilproduzenten realisiert.

    Laut KRAUSE+MAUSER ist in Europa aktuell rund die Hälfte aller Automobile mit Teilen des Traditionsunternehmens unterwegs. Als Werkzeugmaschinen-hersteller und Spezialist für die hoch genaue Bearbeitung von Teilen des konventionellen Verbrennungsmotoren-Antriebsstrangs will sich KRAUSE+MAUSER auf der EMO Hannover 2019 nun auch für die neuen Herausforderungen im Bereich E-Mobilität gerüstet zeigen.

    Zu den in Hannover vorgestellten High-End-Technologien gehört beispielsweise der neue K+M 3D-Piezobohrkopf. Dieser hoch dynamische CNC-Feinbohrkopf mit Piezo-Antrieb soll ein definiertes Unrund-Bohren im μm-Bereich erlauben, beispielsweise als Oval- oder 3D-Freiform. Dadurch sollen zum Beispiel auch systematische Formfehler durch Schnittkräfte oder aus Spanneinflüssen ausgeglichen werden können. Mit dem ebenfalls neuen K+M Laser-Bearbeitungskopf lässt sich laut KRAUSE+MAUSER eine definierte Kerbe erzeugen, die als Sollbruchstelle für das nachfolgende Bruchtrennen dient. Für das Laserkerben sollen nahezu alle Materialien geeignet sein und Form sowie Tiefe der Kerbe zudem an die Erfordernisse anpassbar. Vorgestellt wird auch das Laserstrukturieren, das definierte Oberflächeneigenschaften für den Einsatz als Haft- und Schmierstrukturen erzeugt, beispielsweise in Form von Linien, Punkten oder Ringen. Schließlich informiert KRAUSE+MAUSER auch über innovative Pleuel-Bearbeitungslösungen. Mit dem Verfahren Cracken/Bruchtrennen wird eine mikrostrukturierte Bruchfläche erzeugt, die beim Fügen eine formschlüssige Passung herstellt. Anwendungsbeispiele sind Stahl-, Guss- und Sinterwerkstoffe sowie bruchzähe Werkstoffe durch zusätzlichen Einsatz einer geeigneten Kühltechnologie und das Impulsreinigen der Bruchflächen. Bruchgetrennte Werkstücke werden laut Aussteller automatisch gefügt und kontrolliert verschraubt, und auch das lageorientierte Einpressen der Buchsen wird maschinell überwacht. Während die eingepressten Buchsen mehrstufig kalibriert werden, werden dünnwandige Buchsen radial eingewalzt.
    Krause & Mauser Holding GmbH (D-78727 Oberndorf am Neckar), Halle 12, Stand C96
    Tel.: +49 7423 922-0
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    Rückkehr zur Erde
    Anlässlich der EMO Hannover 2019 startet FANUC jetzt die europaweite Einführung seiner Industrial IoT-Plattform FIELD System, die sich als Industrial IoT-Plattform modernster Prägung in einigen wesentlichen Merkmalen vom Wettbewerb unterscheidet.

    Nach längerem Vorlauf hat der japanische Automatisierungsspezialist FANUC auf der EMO Hannover 2019 jetzt den Startschuss für die vollumfängliche Einführung seiner Industrial IoT-Plattform FIELD System in Europa gegeben. Das Akronym FIELD steht eigentlich für "FANUC Intelligent Edge Link and Drive". Unter Industrial IoT wiederum versteht man die Vernetzung von Geräten zum Zweck der Interaktion und des Datenaustauschs. Das Besondere am FIELD-System besteht unter anderem darin, dass es als offene Plattform Produktionsmaschinen unterschiedlicher Hersteller und Generationen in einer Fabrik miteinander verbinden und so eine umfassende Datenanalyse entlang der gesamten Prozesskette ermöglichen soll - das wäre ein entscheidender Schritt vorwärts Richtung Smart Factory.

    Das FIELD-System, welches in Japan bereits erfolgreich seinen Dienst verrichtet, unterscheidet sich aber noch durch ein weiteres wesentliches Merkmal von anderen IIoT-Lösungen: Es sammelt und analysiert die Maschinendaten direkt vor Ort (edge heavy), ohne vorherige Auslagerung in die Cloud. Durch die unmittelbare Verarbeitung der Daten in der Fabrik wird der Produktionsprozess beschleunigt und somit spürbar effizienter. Geht es im Anschluss um die Speicherung der Daten, lässt das FIELD-System Anwendern im Gegensatz zu anderen IIoT-Plattformen die Wahl, ob diese in der Fabrik behalten oder in eine externe Cloud hochgeladen und gespeichert werden sollen. "Das FIELD-System arbeitet in erster Linie lokal. Es ermöglicht eine schnelle Reaktion im laufenden Produktionsprozess ohne Verbindung zu einer Cloud", sagt Shinichi Tanzawa, President & CEO von FANUC Europe. Wenn Nutzer jedoch Daten für zukünftige Analysen speichern oder eine Datenanalyse über verschiedene Produktionsstandorte hinweg durchführen möchten, sollen sie dazu mittels einer Cloud-Lösung in der Lage sein. Darüber hinaus können Kunden FIELD-System-Apps per Cloud aus dem FANUC App Store herunterladen.

    FANUC Deutschland GmbH (D-73765 Neuhausen a.d.F.), Halle 9, Stand A50
    Ansprechpartner: Nils Teerstegen
    Tel.: +49 715 812 822 504
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    Print charming!
    Mit der ebenso selbstbewussten wie charmanten Aussage, die weltweit vielseitigsten FFF-Drucker im Portfolio zu haben, kommt Multec zur EMO Hannover 2019. Mit der Entwicklung der einzigartigen Extruder der Move-Generation will Multec der 3D-Drucktechnik FFF nun eine neue Dimension erschließen.

    Als Herzstück und Markenzeichen der Multec-Maschinen gilt der patentierte Vierfachdruckkopf 4Move. Dessen vier Düsen sorgen für die Vielseitigkeit der Maschinen und erlauben die Kombination von bis zu vier unterschiedlichen Materialien. So sollen beispielsweise Materialkombinationen aus elastischen, hochfesten, gleitfähigen und elektrisch leitfähigen Materialien hergestellt werden können. Die saubere Trennung der unterschiedlichen Materialien soll ein integrierter Nachtropfschutz sicherstellen. Dies ermöglicht laut Multec Mehrfachdrucke ohne Nachtropfen und Oozing, da nur die aktive Düse in Druckposition fährt, während alle anderen Düsen hinter einer Abdeckscheibe geparkt werden. So soll verhindert werden, dass geschmolzenes Material aus den inaktiven Düsen auf das Druckteil gelangt und das Druckbild verunstaltet.

    Neben unterschiedlichen Materialienkombinationen erlaubt der Move-Druckkopf auch den Einsatz unterschiedlicher Düsengrößen, um Druckzeiten bei gleichbleibend hoher Oberflächenqualität verkürzen zu können. So sollen sich beispielsweise Tiefziehformen aus Multec PLA-HT in kurzer Zeit drucken lassen. PLA-HT zeichne sich laut Multec durch eine deutlich verbesserte Temperaturbeständigkeit und Kerbschlagzähigkeit im Vergleich zu Standard-PLA aus und sei daher ideal geeignet für Bauteile und Formen jeglicher Art. Durch das integrierte Thermomanagement entfallen zudem die Reinigungsfahrten, sodass zusätzlich viel Zeit und Material eingespart werden kann.

    Da eine saubere Materialtrennung auch beim FFF-Druck von Metallen unabdingbar ist, wird lösliches Stützmaterial benötigt, um auch beim Metalldruck komplexe Geometrien herstellen zu können. Daher wollen auch hier die Multec-Maschinen durch ihren technologischen Vorsprung punkten. Beim Metalldruck wird das Metallfilament (rund 80 Prozent Metallpulver im Binderpolymer) wie ein normales Kunststofffilament im 3D-Drucker verarbeitet. Der Druck liefert dann den so genannten Grünling, der ähnlich wie ein MIM- oder PIM-Grünling behandelt werden kann. Dieser Grünling wird schließlich entbindert und bei hohen Temperaturen gesintert, wobei das Bauteil um bis zu 20 Prozent schrumpft.
    Multec GmbH (D-88636 Illmensee), Halle 9, Stand F32
    Ansprechpartner: Martin Groganz
    Tel.: + 49 7558 949 999-0
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    Der Schweizer treibt es selten bunt…
    …das Eckige aber schleift er rund! Die Fritz STUDER AG präsentiert mit der CNC-Universal-Rundschleifmaschine S33 eine interessante Neuheit auf der EMO Hannover 2019.

    Die Fritz STUDER AG sieht sich selbst als Synonym für Hardware, Software, Systemintegration und Service in Schweizer Spitzenqualität. Eine Spitzenqualität, die man gerne in Form maßgeschneiderter Komplettlösungen für Schleifaufgaben an seine Kunden weitergibt, inklusive all dem hauseigenen Wissen und Können rund um den Schleifprozess. Damit "The Art of Grinding" auch zukünftig so eng mit dem Namen STUDER verbunden bleibt, legen die Schweizer jetzt nach und präsentieren auf der EMO Hannover 2019 ihre neue CNC-Universal-Rundschleifmaschine S33.

    Dank Spitzenweiten von 400, 650, 1 000 und 1 600 Millimetern und einer Spitzenhöhe von 175 Millimetern kann man mit der STUDER S33 kleine, mittlere und auch große Werkstücke bis 150 Kilogramm in der Einzel-, Klein- und Großserienfertigung schleifen. Selbst komplexe Werkstücke können problemlos in nur einer Aufspannung geschliffen werden. Wird eine Umrüstung vom Schleifen zwischen Spitzen zum Fliegendschleifen nötig, erfolgt diese in Rekordzeit. Das Fundament der STUDER S33 bildet ein Maschinenbett aus massivem Granitan S103. Dessen günstiges thermisches Verhalten sorgt für hohe Maßhaltigkeit, kurzfristige Temperaturschwankungen werden vom Mineralguss weitgehend ausgeglichen. Die Maschinenständer-Geometrie hat STUDER neu ausgelegt und mit einer innovativen Ständertemperierung ergänzt, was zusätzlich für eine rasche und stabile Produktion sorgen soll. Die Befestigung des Abrichtgerätes auf der Doppel-T-Nut des Längsschlittens reduziert zudem den Aufwand für das Ein- und Umrichten erheblich.
    Fritz STUDER AG (CH-3602 Thun), Halle 11, Stand B24
    Ansprechpartner: Mischa Keller
    Tel.: +41 33 439 15 90
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    Mit dem richtigen Drill hält man länger aus!
    Der Weltmarktführer für Werkzeuge und Zerspanungslösungen SANDVIK COROMANT feiert auf der EMO Hannover 2019 mit dem CoroDrill DS20 die Premiere des ersten Wendeschneidplattenbohrers für 7xD Bohrtiefe. Die Neuentwicklung soll insbesondere für längere Standzeiten in 4-7xD-Anwendungen sorgen.

    Als Wendeschneidplattenbohrer für 7xD Bohrtiefe ist der CoroDrill DS20 ohne Zentrierspitze das erste indexierbare Bohrkonzept, das Bohrtiefen bis zu 7xD erreichen kann. Der Bohrer, der völlig neue Designs sowohl für den Grundkörper als auch für die Wendeschneidplatten umfasst, soll dem Anwender eine zuverlässige vorhersagbare Spanlenkung und hervorragende Vorschubgeschwindigkeiten in allen 4-7xD-Anwendungen ermöglichen.

    Als Nachfolger der bisherigen Werkzeuge CoroDrill 880 und CoroDrill 881 bieten die indexierbaren 4-5xD CoroDrill DS20 Bohrer laut SANDVIK COROMANT eine Standzeitverbesserung von bis zu 25 Prozent und Produktivitätssteigerungen von bis zu zehn Prozent, je nach Werkstückmaterial. Die 6-7xD-Varianten sollen eine vollkommen neue Leistungsfähigkeit der Wendeschneidplattenbohrer darstellen. Ergänzend zur Einführung präsentiert das Unternehmen auf der EMO Hannover 2019 auch ein neues Modular Drilling Interface (MDI), das als Schnittstelle zwischen Bohrer und Adapter dient. Der MDI-Adapter ist mit den spindelseitigen Schafttypen Coromant Capto und HSK erhältlich und soll für hohe Präzision, hervorragende Zentrierfähigkeiten und somit weniger benötigte Werkzeuge sorgen.

    "Zu den wichtigsten Faktoren beim Bohren in Tiefen von mehr als 5xD gehören kontrollierte Schnittkräfte, sichere Spanabfuhr und eine hohe Zentrierfähigkeit", erläutert Håkan Carlberg, Senior R&D Ingenieur, Indexable Drilling bei SANDVIK COROMANT. "Wenn man von einem 5xD- zu einem 7xD-Bohrer wechselt, erhöht sich die theoretische Komplexität aufgrund einer erhöhten Biegeneigung um das Dreifache. Die Konstruktion eines CoroDrill DS20 7xD-Bohrers erfordert eine sorgfältige Berücksichtigung von rund 50 Parametern, die alle voneinander abhängig sind. Das Ergebnis ist eine verbesserte Prozesssicherheit durch geringere Kräfte und leichteres Schneiden, insbesondere beim Eintritt. Im Gegenzug profitieren die Anwender von niedrigeren Kosten pro Bohrung, der Möglichkeit, tiefer zu bohren und von geringeren Geräuschpegeln."

    Die CoroDrill DS20 Wendeschneidplattenbohrer sollen mit einem Durchmesser von 15 bis 65 Millimetern mit einer Auswahl an Schafttypen, Wendeschneidplattengrößen, Sorten und Geometrien für alle Materialtypen und Anwendungen erhältlich sein - auch für Einsatzzwecke, die in den Bereichen allgemeiner Maschinenbau, Automobil, Öl und Gas, Pumpe und Ventil sowie Luft- und Raumfahrt zu finden sind.
    SANDVIK COROMANT AB (SWE-811 81 Sandviken), Halle 5, Stand B06
    Ansprechpartner: Dr. Niklas Kramer
    Tel.: +49 211 5027-296
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    Macht Appetit auf mehr: Spannfutter aus dem Piemont
    SCM, spezialisiert auf Werkzeugsysteme, zeigt auf der EMO Hannover 2019 eine ganze Palette an Spannfuttern für unterschiedlichste Anwendungen, darunter auch das innovative AIR-ONE mit Auszugsicherung.

    SCM aus Oberitalien wurde 1972 von den Brüdern Angelo und Eugenio Masoero gegründet, die ein von ihnen entwickeltes Schnellwechselfutter zum Gewindebohren mit integrierter Sicherheitskupplung patentieren ließen. Diese Innovation bedeutete für die Werkzeugmaschinen jener Zeit einen spürbaren Fortschritt. Im Laufe der Jahre wuchsen Unternehmen und Produktpalette, wobei die hauseigene Technologie stets auf Augenhöhe der sich ebenfalls weiterentwickelnden Werkzeugmaschinen blieb - nicht selten sogar etwas darüber hinaus. Auf der EMO Hannover 2019 präsentiert das seit dem Jahr 2000 nach ISO 9001 zertifizierte Unternehmen nun seine ganze Bandbreite an Werkzeughaltern, darunter einige für Spezialanwendungen. Und mit dem neuen Spannfutter AIR-ONE hat es auch noch eine echte Innovation im Gepäck.

    Werkzeuge der neuesten Generation können heute sowohl beim Schruppen als auch beim Schlichten hohe Leistungen erbringen. Jedoch kann es insbesondere beim Schruppen zu Problemen kommen, wenn es um das Herausziehen des Werkzeuges geht. Mit dem AIR-ONE hat SCM nun ein Produkt entwickelt, das diesen Prozess dank eines mit Standard-Weldon-Werkzeugen kompatiblen "No Pull Out"-Systems sicherer machen soll. Natürlich soll darüber hinaus laut SCM das Hochspannfutter dank einer hohen Rundlaufgenauigkeit und einer optimalen Auswuchtung auch eine hervorragende Schlichtleistung garantieren.
    SCM S.r.l. (ITA-15020 Murisengo), Halle 3, Stand B02
    Ansprechpartnerin: Federica Mola
    Tel.: +39 0141 993693
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    Ins Netz gegangen
    Murata Machinery und Silex Technology präsentieren auf der EMO Hannover 2019 gemeinsam den neuen umati-kompatiblen OPC-UA-Protokollkonverter FBR-100AN.

    Silex Technology, eines der weltweit führenden Unternehmen für Netzwerklösungen, stellt auf der EMO Hannover 2019 den FBR-100AN vor, ein kompaktes Gerät, das nicht nur der Übersetzung von Maschinenprotokollen dient, sondern diese auch gleich drahtlos an Überwachungsstationen senden kann. Das macht den FBR-100AN zu einer Dual-Wireless-Bridge für CNC-Maschinen, die es Herstellern und Nutzern von Werkzeugmaschinen ermöglicht, deren Betriebsdaten zu sammeln und sie via LAN- oder WiFi-Verbindung an das Host-System zu übermitteln. Auf diese Weise sollen Abläufe verbessert und Wartungskosten gesenkt werden können.

    Gleichzeitig ist das Gerät aber auch ein Protokollkonverter, der eine Übersetzung der verschiedenen Maschinensprachen in den OPC-UA umati-Standard vornimmt und an den Überwachungshost weiterleitet, ob drahtlos oder drahtgebunden. Auf der EMO Hannover präsentiert Silex die Fähigkeiten des FBR-100AN gleich auf zwei Ständen, einmal beim Elektronik- und Maschinenspezialisten FANUC in Halle 9, und dann noch einmal beim Maschinenbauer Murata Machinery in Halle 17. Bei beiden Unternehmen nimmt die Demonstration der Interoperabilität des Gerätes breiten Raum ein. Insgesamt werden mehr als 100 Geräte von mehreren Werkzeugmaschinen- und Steuerungsherstellern sowie diversen Anwendungsanbietern in das Netzwerk eingebunden.
    Murata Machinery, Ltd. (JPN-Inuyama City, Aichi-Pref. 484-8502), Halle 17, Stand A04
    Ansprechpartner: Christoph Grüten
    Tel.: +49 2154 889671-0
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    Der Schlüssel zu guter Qualität
    KEYENCE verfügt über eine ganze Reihe von Systemen zur Qualitätssicherung und -kontrolle, mit denen sich je nach Anforderung die unterschiedlichsten Anwendungen verknüpfen lassen. Einige davon sind auf der EMO Hannover 2019 jetzt erstmals zu sehen.

    Das 1974 von Takemitsu Takizaki in Osaka gegründete Unternehmen KEYENCE hat inzwischen als einer der führenden Hersteller von Sensoren, Messsystemen, Lasermarkiersystemen, 3D-Druckern, Mikroskopen und Bildverarbeitungssystemen eine weltweite Spitzenstellung bei der Werksautomation eingenommen. In dieser Rolle präsentiert sich KEYENCE auch auf der EMO Hannover 2019, wo die Japaner vor allem ihre neuesten Systeme zur Qualitätssicherung vorstellen - darunter auch ihr 3D-Koordinatenmessgerät XM.

    Mit diesem speziellen Messgerät lassen sich Bauteile erfassen, die im dreidimensionalen Raum geprüft werden müssen, und so eignet es sich hervorragend zur Ermittlung von Form- und Lagetoleranzen, für schnelle 3D-Messungen in der Fertigung sowie für bebilderte Prüfberichte. Die XM-Modellreihe verfügt über eine intuitive Bedienoberfläche und lässt sich flexibel sowohl im Messraum als auch in der Produktion einsetzen. Durch die leicht verständliche Benutzerführung können auch ungelernte Arbeitskräfte einfach und schnell 3D-Messungen durchführen, selbst komplexe Messungen sollen dank des frei bewegbaren Abtasters kein Problem sein. Eine integrierte Kompaktkamera verschafft zusätzlich nicht nur einen guten Überblick - durch die Verschmelzung von realer und virtueller Welt zur Augmented Reality können zudem tatsächliche Bewegungen mit einem virtuellen Foto des Objekts verknüpft werden. Das breite Sichtfeld des 3D-Koordinatenmessgerät XM schließlich erlaubt das Setzen von Messpunkten unabhängig vom Antastwinkel sowie das Erfassen größerer Bauteile.
    KEYENCE Deutschland GmbH (D-63263 Neu-Isenburg), Halle 6, Stand E08
    Ansprechpartnerin: Martina Schuster
    Tel.: +49 6102 3689-277
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    Kurz und gut
    Anlässlich der EMO Hannover 2019 erweitert SCHNEEBERGER sein Sortiment an MONORAIL BM Profilschienenführungen um besonders kurze und niedrige Varianten für ein breiteres Einsatzspektrum.

    Die Schweizer SCHNEEBERGER Gruppe beliefert renommierte Erstausrüster verschiedener Branchen weltweit vor allem mit Linearführungen und Profilschienenführungen, aber auch mit Messsystemen, Zahnstangen, Lineartischen, Positioniersystemen und Mineralguss. Insbesondere letzterer ist überall dort gefragt, wo dynamische und gleichzeitig sehr präzise Bewegungen gewünscht sind, denn Mineralguss ist der ideale Werkstoff für Trag- oder Grundkonstruktionen.

    Diese sind aber nur das Fundament für ruhige, schwingungs- und reibungsarme lineare Verfahrbewegungen, wie sie im heutigen anspruchsvollen Maschinenbau unabdingbar sind. Das gilt für Anwendungen in der Mess-, Halbleiter-, Bio- und Medizintechnik ebenso wie in der Werkzeugmaschinenindustrie, Laserbearbeitung und in vielen weiteren Industriezweigen. SCHNEEBERGER liefert dafür mit seinen hochwertigen MONORAIL-Führungen seit langem eine optimale Basis. Nun hat SCHNEEBERGER anlässlich der EMO Hannover 2019 seine Produktpalette an besonders robusten und wirtschaftlichen MONORAIL BM Profilschienenführungen beträchtlich erweitert. Das kugelgelagerte BM-Wagensortiment umfasst mit seinen neuen, besonders niedrigen und kurzen Versionen nun nahezu die doppelte Anzahl an Optionen und eröffnet damit zahlreiche neue Einsatzfelder.
    Schneeberger GmbH (D-75339 Höfen an der Enz), Halle 7, Stand 58
    Ansprechpartnerin: Rosalia Haller
    Tel.: +41 62 9184-302
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    Zurück zu den Wurzeln
    Der Drehmaschinenpionier SEIGER widersteht als einer der wenigen dem Hype um die Smart Factory und präsentiert auf der EMO Hannover 2019 stattdessen eine konventionelle Drehmaschine, die beinahe vollständig auf digitale Unterstützung verzichtet.

    Drehmaschinen der Willi SEIGER GmbH können auf eine lange Tradition zurückblicken. Die Ursprünge des Know-hows liegen im auslaufenden 19. Jahrhundert, als 1891 in Frankfurt a.M. das Unternehmen Flesch & Stein gegründet wurde. Über diverse Umwege wurde daraus im Jahr 1984 die Willi SEIGER GmbH, die seitdem mit der Entwicklung neuer Modellreihen auf stetem Expansionskurs fährt. Mit der jetzt auf der EMO Hannover 2019 erstmals gezeigten Drehmaschine des Typs SLZ 420K beanspruchen SEIGER nicht weniger, als eine neue Dimension im Bereich der konventionellen Drehmaschinen betreten zu haben.

    Der Fortschritt liegt, so der Entwickler, in der Vereinfachung: bewährte Mechanik, minimale Elektronik, keinerlei intelligente Steuerung und lediglich mit einer Digitalanzeige ausgestattet - nahezu gänzlich "unsmart" präsentiert sich die neue konventionelle Drehmaschine SLZ 420K. SEIGER garniert die im Vordergrund stehende manuelle Handhabung mit nur einem Hauch digitaler Unterstützung, die lediglich der Übersicht und der Ausführung von Minimalfunktionen dient. Und doch soll die SLZ 400K all das können, was von einer konventionellen Drehmaschine erwartet wird - weshalb sie für Facharbeiter und Auszubildende wie gemacht zu sein scheint. Mit ihr lassen sich Einzelteile herstellen, Teile reparieren und - im Ausbildungssektor - Lerninhalte zum Herstellungsprozess vermitteln.
    Willi SEIGER GmbH (D-59557 Lippstadt), Halle 17, Stand C53
    Kontakt: Willi Seiger
    Tel.: +49 2941 2856-0
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    Fotos und Videoclips zu den Meldungen finden Sie unter Trendspots / Produktneuheiten

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