EMO Hannover 2019, 16. bis 21. September

    EMO Hannover 2019, 16. bis 21. September
    EMO News

    Trendspots zur EMO Hannover 2019 - Folge 5

    Wissen Sie, wie sich Ihre Maschine gerade fühlt?
    Was es alles braucht, um das Innenleben innovativer Maschinenkonzepte zu erfassen, zeigt der Sensor- und Automatisierungsspezialist Balluff auf der EMO Hannover 2019.

    15.09.2019

    Wissen Sie, wie sich Ihre Maschine gerade fühlt?
    Was es alles braucht, um das Innenleben innovativer Maschinenkonzepte zu erfassen, zeigt der Sensor- und Automatisierungsspezialist Balluff auf der EMO Hannover 2019.

    Der Automatisierungsspezialist Balluff demonstriert auf der EMO Hannover 2019 unter anderem, wie sich mit intelligenten Sensoren und den von ihnen direkt aus den Maschinen übermittelten Daten die Anlagen-Produktivität deutlich steigern lassen kann, zum Beispiel durch die vorausschauende Planung von Wartung und Instandhaltung. Aber die von Balluff entwickelten und eingesetzten Sensoren leisten inzwischen noch weit mehr.

    So erfassen Prozess-Sensoren wie die thermischen Durchflusswächter dank direktem Medienkontakt Durchfluss und Temperatur flüssiger Medien und helfen dadurch, die Temperatur konstant und die Produktivität hoch zu halten. Balluff Drucksensoren wiederum liefern Informationen unmittelbar aus dem Hydrauliksystem. Darüber hinaus erfassen auch sie Daten zur Prozessüberwachung und Fehlererkennung. Bei der hydrostatischen Füllstandsmessung eingesetzt, erkennen sie zudem sich langsam verändernde Füllstände und können so automatisch Logistik- und Beschaffungsprozesse anstoßen.

    Über die Sensoren hinaus zeigt Balluff auch die neuen Heartbeat-Netzgeräte mit Diagnosefunktionen in Hannover. Mittels IO-Link können sie dem Anwender mitteilen, wenn eine Überlast besteht, sich die Umgebungsbedingungen verschlechtert haben oder wenn eine Störung vorliegt. Auf diese Weise sollen sich ungeplante Stillstandzeiten weitestgehend vermeiden lassen. Veränderungen in der Stromaufnahme lassen außerdem Rückschlüsse auf den Anlagenzustand zu.

    Last but not least widmet sich Balluff auch noch dem einfachen Einstieg in das automatisierte Werkzeugmanagement. So zeigen die Schwaben, wie Tool ID - die Werkzeugcodierung mittels Industrial RFID - zu mehr Transparenz, Effizienz und Qualität bei der Metallverarbeitung führt. Mit der neuen Easy-Version von Tool-ID gibt es jetzt zudem eine günstige Einstiegslösung, die sich jederzeit einfach nachrüsten lässt und durch eine einfache Installation und Konfiguration überzeugen soll.
    Balluff GmbH (D-73765 Neuhausen), Halle 9, Stand C01
    Ansprechpartner: Dr. Detlef Zienert
    Tel.: +49 7158 173-418
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    Präzision zeigen Schweizer nicht nur bei Uhren
    Als Eidgenössisches Familien-Unternehmen entwickelt und produziert die Fehlmann AG erfolgreich Werkzeugmaschinen - ob für Einzelteil- und Kleinserienfertigung oder Ausbildung, Präzision und Produktivität aus einer Hand. Zur EMO Hannover 2019 bringen die Schweizer zahlreiche Innovationen mit.

    Mit der VERSA 645 linear soll beispielsweise erstmals auf einem Fräszentrum eine bisher einzigartige Entwicklung des Koordinatenschleifens präsentiert werden, die für modernste Technologie mit besten Oberflächenqualitäten und Formgenauigkeiten in Verbindung mit Präzision und Produktivität steht. Zudem stellt die Fehlmann AG eine 5-Achs-Fertigungszelle mit einer Zweimaschinen-Automationslösung vor, die zwei 5-Achs-Bearbeitungszentren VERSA 645 linear und VERSA 825 mit einem Erowa Robot Leonardo Multilevel und dem Leitrechnersystem Milling Center Manager MCM beinhaltet.

    Das System, bei dem es sich konkret um ein doppelstöckiges Handlingsystem mit Mehrebenen-Magazinen für die optimale 5-Achs-Bearbeitung anspruchsvoller Werkstücke handelt, bezeichnet Fehlmann vor allem für die Fertigung von Einzelteilen und kleinen Losgrößen als optimal. Höchste Produktivität und Kompaktheit für die Fertigung von komplexen Einzelteilen und Serien will Fehlmann mit der PICOMAX 75 inklusive dem Palettenwechsler ERC80 zeigen. Die Vorteile dieses Konzepts sollen einerseits die hohen Spindeldrehzahlen und ein kräftiges Drehmoment, andererseits schnelle Werkzeugwechsler mit bis zu 80 Werkzeugen sein.

    Für die Einzelteil- und Kleinserienfertigung und auch zu Ausbildungszwecken setzt Fehlmann weiter auf die PICOMAX 56 TOP, die in der L-Version (X-Verfahrweg 800 mm, Aufspannfläche 1400 × 480 mm) jetzt auch mit einem Späneförderer verfügbar ist. Die Fehlmann Top-Funktionen sollen das manuelle Bearbeiten über Bohrhebel und Handräder sowie den CNC-Betrieb mit den Vorteilen einer 3-/4-Achs-CNC Maschine ermöglichen. Für den Wechsel zwischen manuellem und CNC-Betrieb reicht ein einfacher Knopfdruck.

    Ebenfalls bringen die Schweizer die Fehlmann PICOMAX 21-M mit Vorschubtisch, mit nach Hannover, die sich ideal für die Ausbildung und zur Produktion von Einzelteilen und kleinen Stückzahlen eignen soll. Schnell und präzise können mit ihr Lochkreise, Punktmuster und Rechtecktaschen sowohl manuell als auch automatisch angefahren werden.
    Fehlmann AG Maschinenfabrik (CH-5703 Seon, Schweiz), Halle 12, Stand C50
    Ansprechpartner: Roland Sandmeier
    Tel.: +41 62 769 11 11
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    Schräg ist praktisch – und praktisch ist modern!
    Auf der EMO Hannover 2019 präsentiert die norelem Normelemente KG einen verdrehgesicherten Arretierbolzen mit einer Anlaufschräge. Die Anlaufschräge soll für ein richtungsorientiertes, selbsttätiges Feststellen sorgen, wie es beispielsweise bei einem Türschließmechanismus benötigt wird.

    Was wäre die Welt, insbesondere in Zeiten einer globalisierten Wirtschaft, ohne Normen? In der Technik passte kaum ein Teil zum anderen, jeder kochte sein eigenes Süppchen und der Fortschritt wäre wohl irgendwo kurz nach der Dampfmaschine zum Erliegen gekommen. Zum Glück gab es aber Zeiten, wo sich vernünftige Menschen auf vernünftige Regelungen geeinigt haben, unter anderem auch auf normierte Maße. Ein Umstand, den sich unter anderem die norelem Normelemente KG zu Nutze gemacht hat. Mit einer einzigartigen Auswahl an Normteilen und Komponenten, säuberlich aufgeführt im norelem Hauskatalog „The Big Green Book“, unterstützt norelem Konstrukteure und Techniker bei der Verwirklichung ihrer Ziele im Maschinen- und Anlagenbau. Anlässlich der EMO Hannover 2019 ergänzt das Unternehmen sein Sortiment jetzt um einen verdrehgesicherten Arretierbolzen.

    Die Besonderheit des zum Patent angemeldeten verdrehgesicherten Arretierbolzens aus dem Vollsortiment von norelem ist eine Anlaufschräge. Diese Anlaufschräge soll ein selbsttätiges Einrücken des Bolzens bewirken, sobald dieser mit einer einseitigen Querkraft beaufschlagt wird. Ist die Anlaufschräge komplett überwunden, verriegelt sich der Arretierbolzen sicher per Federkraft und kann erst wieder manuell durch Ziehen des Pilzknopfes gelöst werden. Die integrierte Verdrehsicherung des Bolzens gewährleistet dabei, dass sich die Position von Bolzen und Hülse nicht verändern kann. Durch Lösen einer Schraube lässt sich die Anlaufschräge in einem Raster von 60 Grad nach Anwenderwunsch einstellen. Erhältlich ist der neue Arretierbolzen mit metrischem Fein- und Regelgewinde, bezüglich des Materials hat der Anwender die Wahl zwischen Stahl und Edelstahl, wobei der Bediengriff jeweils aus Kunststoff gefertigt ist.
    norelem Normelemente KG (D-71706 Markgröningen), Halle 3, Stand D02
    Ansprechpartnerin: Svenja Binder
    Tel.: +49 7145 206-95
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    Smarte und effiziente Druckluft-Lösungen vom Jubilar!
    Kaeser Kompressoren feiert auf der EMO Hannover 2019 den 100. Geburtstag und präsentiert im Jubiläumsjahr eine Reihe an Innovationen für eine zukunftsfitte Druckluftversorgung - ganz im Sinne von Industrie 4.0.

    Kaeser Kompressoren feiert in diesem Jahr sein 100-jähriges Firmenbestehen und nutzt das Jubiläumsjahr, um auf der EMO Hannover 2019 eine Fülle von innovativen Produkten und Dienstleistungen zu präsentieren, die Nutzern aller Unternehmensgrößen und Branchen die passende Lösung für eine zuverlässige, wirtschaftliche und vor allem im Sinne von Industrie 4.0 zukunftsfitte Druckluftversorgung bietet. Ob hoch effiziente Kompressoren, wirtschaftliche Systeme zur Druckluftaufbereitung, Smart Engineering oder intelligente Servicedienstleistungen - die Coburger zeigen sich breit aufgestellt und demonstrieren, wie moderne und bedarfsgerechte Drucklufterzeugung heute bei guter Planung aussehen kann.

    Aber Kaeser beschränkt sich nicht nur auf die Gegenwart, sondern gewährt auch Einblicke in die Zukunft: Mit Smart Engineering Stationssimulationen kann man schon heute sehen, wie die Druckluftstation im regulären Betrieb läuft, bevor sie überhaupt gebaut wurde. Und auch der neuartigen Dienstleistung Sigma Smart Air haftet etwas Magisches an. Die Kombination aus Ferndiagnose und datenbasiertem, vorausschauendem Service (predictive maintenance) ist eine Art rundum Sorglos-Dienstleistungspaket, das dem Nutzer Zeit und Kosten spart und für sichere Verfügbarkeit der Druckluft sorgen soll. Grundlage dieser Zukunftskonzepte ist der Sigma Air Manager 4.0 in Verbindung mit dem Sigma Network. Das in sich abgeschlossene, leistungsfähige Netzwerk und die intelligente Steuerung sollen eine perfekt aufeinander abgestimmte Kombination ergeben und die Basis für das Kaeser-Industrie 4.0-Paket bilden.
    Kaeser Kompressoren SE (D-96450 Coburg), Halle 12, Stand A16
    Ansprechpartnerin: Daniela Köhler
    Tel.: +49 9561 640-452
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    Gibt es leider nicht für Flughäfen und Philharmonien!
    Ohne technische Vorkenntnisse einfach mit wenigen Mausklicks ermitteln, wie teuer es wird - das will die Spanflug Technologies GmbH mit ihrer schnellen Angebotskalkulation für CNC-Fertiger ermöglichen. Die cloudbasierte Lösung feiert auf der EMO Hannover 2019 Premiere.

    Die "Spanflug für Fertiger" genannte Lösung soll es CNC-Fertigungsunternehmen erlauben, auf Basis eines CAD-Modells vollautomatisch Angebotspreise für Dreh- und Frästeile zu berechnen. Die sonst so aufwändige Preiskalkulation für CNC-Bauteile soll bereits mit wenigen Mausklicks und ohne manuelle Eingaben und technische Vorkenntnisse erledigt sein. Als ein auf die CNC-Fertigung spezialisierter Plattformbetreiber stellt Spanflug Technologies diese cloudbasierte Lösung zur Angebotskalkulation für CNC-Fertigungsunternehmen erstmals auf der EMO Hannover 2019 vor.

    Die Münchner waren der Auffassung, dass die bisher am Markt verfügbaren Kalkulationstools oft zu aufwändig zu konfigurieren seien, zu viele manuelle Eingaben erfordern und mitunter die Bereitstellung eines hinreichend großen Datenbestandes voraussetzen. Um zu zeigen, dass automatische Kalkulation deutlich einfacher geht, entwickelten sie den Spanflug-Preisalgorithmus für den Spanflug-Online-Shop und optimierten ihn anhand von zehntausenden Dreh- und Frästeilen. Der Algorithmus soll deshalb mit etwa 90 Prozent die aktuell größte am Markt verfügbare Bauteilabdeckung aufweisen und automatische Preiskalkulationen für eine große Bandbreite technischer Spezifikationen ermöglichen. Zudem lassen sich bei der Lösung "Spanflug für Fertiger", die sofort ohne Konfigurationsaufwand oder Datenbestand einsetzbar ist, bei Bedarf Einstellungen, zum Beispiel für Werkstoffe, Werkzeugmaschinen und Nachbehandlungen, individuell anpassen.
    Spanflug Technologies GmbH (D-80469 München), Halle 9, Stand A30
    Ansprechpartnerin: Ariane Wahrmann
    Tel.: +49 89 21555438
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    Sogar die kompakte Variante gibt es jetzt in XL!
    Innovative Produkterweiterungen und Zusatzausstattungen sowie unterschiedliche Werkzeugmaschinen aus der gesamten Angebotspalette präsentiert Hwacheon auf der EMO Hannover 2019.

    Die für Europa zuständige und in Bochum beheimatete Niederlassung des für seine besonders robusten Maschinen bekannten Unternehmens Hwacheon zeigt auf der EMO Hannover 2019 eine beeindruckende Auswahl aus dem ebenfalls beeindruckenden Sortiment der Südkoreaner. Zu den Exponaten zählen zum Beispiel ein vertikales Drehzentrum mit Werkzeugmagazin sowie je ein universelles 5-Achsen- und vertikales Bearbeitungszentrum, beide ausgerüstet mit innovativen Werkstückspeichern. Daneben finden sich ein horizontales Drehzentrum für große und harte Werkstücke, ein vertikales Bearbeitungszentrum für duktile Werkstoffe und hohe Zeitspanvolumen sowie eine Kompakt-Drehmaschine mit Linearführungen. Abgerundet wird die Leistungsschau im Maschinenbau durch je ein horizontales Drehzentrum für komplexe Werkstücke bei kleinen Losgrößen, eine kompakte Hochgeschwindigkeits-Fräsmaschine und ein 5-Achsen-Bearbeitungszentrum für Anwendungen insbesondere im Werkzeug- und Formenbau. Aber halt, da gibt es ja auch noch die neue XL-Variante der eigentlich kompakten Horizontal-Drehmaschine Hi-Tech 230.

    Mit ihr hatte Hwacheon einen neuen Standard für horizontale Drehmaschinen mit Futtergrößen von acht bis zehn Zoll gesetzt. Rechtzeitig zur EMO Hannover 2019 ist diese erfolgreiche Baureihe um eine XL-Variante erweitert worden, um ab sofort auch Drehlängen bis 1 143 Millimeter realisieren zu können. Insbesondere die Steifigkeit des Maschinenbettes, unterstützt durch sehr breite und weit auseinanderliegende Flachführungen sowie die leistungsstarken Antriebe sollen präzise Bearbeitungsergebnisse gewährleisten - und das auch nach vielen Jahren im Dauereinsatz. Mit 22 Kilowatt Antriebsleistung sowie 704 Newtonmeter Drehmoment ist die Spindel die derzeit stärkste im Wettbewerbsvergleich. Die durch einen flüssig schaltenden 12-fach-Revolver positionierten Werkzeuge werden mit einer Leistung von 5,5 Kilowatt angetrieben. Die so besonders schnell ablaufenden Prozesse steigern einerseits die Produktivität und sollen zudem die Basis für die herausragenden Bearbeitungsqualitäten sein.
    Hwacheon Machinery Europe GmbH (D-44805 Bochum), Halle 27, Stand A57
    Ansprechpartner: Dipl.-Ing. Christoph Smets
    Tel.: +49 234 91 28 16-0
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    Hightech vom Bosporus
    Der türkische Maschinenbauer Tezmaksan Makine feiert seine Premiere auf der EMO Hannover 2019 mit zwei Produkten aus dem Heimatmarkt, die mit Blick auf die Industrie 4.0 entwickelt wurden. Ab 2020 sollen die CubeBox und die Software Kapasitematik dann auch international erhältlich sein.

    Der 1981 von Mustafa Aydoğdu in Istanbul gegründete Hersteller von Werkzeugmaschinen, Tezmaksan Makine Sa., nimmt in diesem Jahr erstmals an der EMO Hannover teil und präsentiert mit der CubeBox und der Software Kapasitematik zwei mit Blick auf den Export entwickelte Innovationsprodukte, die dem aktuellen Messe-Slogan "Smart technologies giving shape for the future's production" alle Ehre machen sollen. Die im Kontext der Industrie 4.0 stehenden Lösungen sollen insbesondere den Europäischen Markt bereichern, wo sie Stand heute ab 2020 erstmals erhältlich sein werden. Für Kapasitematik rechnet Tezmaksan mit einem Export-Volumen in Höhe von einer Million Euro pro Jahr bis 2023, bei der CubeBox plant man gar mit fünf Millionen jährlich.

    Bei der CubeBox handelt es sich um ein vollautomatisiertes Be- und Entladesystem für CNC-Maschinen. Es soll in der Lage sein, 24 Stunden am Tag ohne Zutun des Bedienpersonals fehlerfrei seine Aufgaben zu erledigen. Insbesondere in den Nachtschichten kommt der Wirkungsgrad der CubeBox voll zum Tragen. Aufgrund ihres Aufbaus soll die CubeBox mit allen gängigen CNC-Maschinen, Steuergeräten und Robotermarken kompatibel sein, zudem ist sie laut ihrer Entwickler rund 20 Prozent günstiger als firmenspezifische Robotersysteme. Die Einrichtung soll dabei so einfach sein, dass sie innerhalb eines Tages in Betrieb genommen werden kann, auch ohne Programmierkenntnisse. Darüber hinaus ist sie so konstruiert, dass man selbstständig bei Bedarf die wichtigsten Teile austauschen kann. Zusätzlich bietet die CubeBox eine Palettenwechselfunktion, die den Werkzeugträger im Bediener füllen und entleeren kann, während der Roboter mit der Maschine arbeitet. Aufgrund seiner mobilen Flexibilität kann die CubeBox zudem innerhalb eines Werkes problemlos von Maschine zu Maschine transportiert werden.
    Tezmaksan Makine Sa. (TR-34040 Bayrampasa - Istanbul), Halle 27, Stand E01
    Ansprechpartnerin: Berna Sikel
    Tel.: +90 212 6746010
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    Hier geht es richtig rund!
    Auch neutrale Schweizer zeigen gerne mal Ecken und Kanten. Aber nicht, wenn es um die zuverlässige Funktionalität von Bauteilen geht: Die René Gerber AG stellt auf der EMO Hannover 2019 ihre Bürstentgrat– und Kantenverrundungsanlagen vor.

    Die René Gerber AG gilt als Technologieführerin in der Prozessentwicklung und beim Bau von Bürstentgrat– und Kantenverrundungsanlagen und ist für ihre Kunden seit mehr als 60 Jahren eine starke Partnerin. Vor allem, wenn es darum geht, mit dem richtigen Gerber-Produkt eine wirtschaftlich und technisch sinnvolle Lösung zu bieten, um sowohl scharfe Kanten und störende Grate zu entfernen als auch eine gezielte Kantenverrundung auszuführen.

    Oft kann die Funktionalität erst gewährleistet werden, wenn der Grat an Werkstücken entfernt wird. Zudem verschleißen sie dann weit weniger schnell. Auch gilt die Schneidkantenpräparation und das Bürsten der Oberfläche als zwingende Voraussetzung, um das Haften der Beschichtung positiv zu beeinflussen. Schließlich nützt eine gute Beschichtung nichts, wenn Werkstücke zuvor nicht entsprechend präpariert oder gefertigt werden. Die erforderliche Prozesssicherheit in großen Serien wird mit der heutigen "Null-Fehler-Philosophie" erst mit absolut zuverlässigen Prozessen möglich, die Gratentfernung spielt hier eine besondere Rolle. Deshalb will die René Gerber AG unter Einsatz ihres langjährigen Entgrat-Know-hows ihren Kunden eine perfekte Entgratung, Kantenverrundung und Politur mit den Bürstpoliermaschinen BS Power und BS Eco ermöglichen. Deren Planetenbürstkopf soll dafür sorgen, dass die linear unter den Bürsten durchlaufenden Werkstücke im Durchlauf rundum regelmäßig entgratet und verrundet werden. Die BS Power, die dank ihres breiten Bandes eine hohe Ausbringung sicherstellt, bearbeitet Ventilplatten im Durchlauf bis zu einem Durchmesser von 400 Millimetern. Ihre kleinere Schwester, die BS Eco, soll als effiziente und kostengünstige Lösung die Lücke für kleine Stückzahlen mit einem Durchmesser von bis zu 250 Millimetern schließen.
    René Gerber AG (CH-3250 Lyss, Schweiz), Halle 11, Stand G19
    Ansprechpartnerin: Tanja Orsinger
    Tel.: +41 32 384 44 42
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    Neues System übernimmt direkt eine tragende Rolle!
    BENZ Werkzeugsysteme verspricht Besuchern der EMO Hannover 2019 eine Vielzahl spannender Exponate. Neben bewährter Werkzeugtechnik mit branchenspezifischen Lösungen werden im Bereich Maschinentechnik Produkte vorgestellt, die bekannte Werkzeugträgersysteme in den Schatten stellen sollen.

    Die BENZ GmbH Werkzeugsysteme gehört zu den führenden Systempartnerinnen in der Entwicklung und Produktion von CNC-Aggregaten für die Metall-, Holz- und Verbundwerkstoff verarbeitende Industrie. Das durchdachte und sich durch anerkannt hohe Qualität auszeichnende Produktportfolio umfasst statische und angetriebene Werkzeuge, Wechselaggregate wie Winkelköpfe, Mehrspindelbohrköpfe und Schnelllaufspindeln, ebenso die modularen Schnellwechselsysteme BENZ Solidfix, BENZ CAPTO und BENZ Nanofix. Dazu kommen noch Stoßeinheiten, Großbohrköpfe und 2-Achs-NC-Köpfe. Die Hauptrolle auf der EMO Hannover 2019 aber haben die Süddeutschen mit "Hybrix" besetzt, der neuen Zukunftstechnologie bei den Werkzeugträgersystemen.

    Stand bei der Markteinführung von "Hybrix" im September 2018 noch die sternenförmige Variante im Blickfeld, fokussiert sich BENZ in Hannover nun auf die Details der Kronen-Bauform von "Hybrix". Dessen Hauptkomponenten sind eine beziehungsweise mehrere Motorspindeln, gepaart mit einem automatischen Werkzeugwechselsystem. Durch die unterschiedlichen Ausführungen soll sich die neue Technologie für alle Maschinentypen eignen. Laut BENZ verbuchen Maschinen, die mit "Hybrix" ausgestattet werden, eine bis zu 30 Prozent höhere Leistungsdichte als bei bisher bekannten Systemen und zirka 40 Prozent höhere Grenzdrehzahlen. Zudem lassen sich je nach Variante Werkzeuge auch hauptzeitparallel wechseln.
    BENZ GmbH Werkzeugsysteme (D-77716 Haslach), Halle 5, Stand B44
    Ansprechpartner: Andreas Jankovic
    Tel.: +49 7832 704-8432
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    Die spindeln, die Franken!
    Dank des neuartigen Überwachungssystems SpindleSense, dessen erste serienreife Exemplare Schaeffler jetzt auf der EMO Hannover 2019 in vorstellt, sollen Überlastungen und daraus resultierende Schäden an Spindeln bald der Vergangenheit angehören.

    Laut Schaeffler ist in der Hauptspindel einer Werkzeugmaschine deren komplette Leistungsfähigkeit versteckt, sie sei somit das Herzstück und bestimme in hohem Maße die erreichbare Spanleistung, die Oberflächenqualität und Präzision. Das Lager dieser Spindel wiederum ist eine der am höchsten belasteten Komponenten, muss es doch über einen langen Zeitraum die Bearbeitungskräfte bei sehr hohen Drehzahlen präzise übertragen, wobei die Gefahr einer Kollision nie ganz ausgeschlossen werden kann. Da wundert es wenig, dass defekte Spindeln nach wie vor die Hauptursache bei Werkzeugmaschinen-Ausfällen darstellen, insbesondere als Folge von Kollisionen und permanenter, aber unentdeckter Überlastung. So kommt es beispielsweise im Fräsbetrieb durch enorme Radiallasten, lang auskragende Werkzeuge und hohe Drehzahlen speziell am werkzeugnahen Spindellager zu großen Belastungen und ungünstigen kinematischen Verhältnissen. Diese bis ins Unzulässige gehenden Belastungen blieben bisher aber oft unentdeckt, da dem Anwender ein geeignetes Tool fehlte, mit dem grenzwertige Spindellager-Belastungen detektiert werden können. Mit dem neuartigen Überwachungssystem SpindleSense will Schaeffler dieses Problem jetzt lösen.

    Bei dem System misst eine am Spindellager integrierte Sensorik mit sehr hoher Auflösung die Verlagerung der Spindelwelle unter Last in fünf Raumrichtungen - drei translatorisch und zwei rotatorisch. Übersteigen die ermittelten Einfederungen an den Wälzkörpern eine kritische Schwelle, wird vom Sensorring ein elektrisches Warnsignal an die Maschinensteuerung ausgegeben. Die Schwelle basiert auf einer Bewertung der betriebsrelevanten Lagerkennwerte, wie Pressung, Bohr-Roll-Verhältnis sowie Käfigtaschenspiel und wird für jeden Spindel- und Maschinentyp individuell festgelegt. Die ersten serienreifen Sensorring-Einheiten SRS inklusive radialem und axialem Messring mit 70 Millimetern Innendurchmesser stehen jetzt auf der EMO Hannover 2019 zur praktischen Erprobung bereit. Bis zum Jahresende sollen weitere Baugrößen mit 80 und 100 Millimetern Innendurchmesser hinzukommen, wobei die Breite bei allen Ausführungen einheitlich 16 Millimeter beträgt. Zum Lieferumfang zählt auch ein Setup-Service-Tool SST, mit dem SpindleSense parametriert und in Betrieb genommen werden kann.
    Schaeffler Technologies AG & Co. KG (D-91074 Herzogenaurach), Halle 7, Stand C46
    Kontakt: Bettina Lichtenberg
    Tel.: +49 9132 82-40676
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    Ich weiß, wie alt Du wirst!
    Die Kistler Gruppe stellt auf der EMO Hannover 2019 eine gemeinsam mit der Paul Horn GmbH entwickelte, weltweit einzigartige Lösung zur Überwachung von Werkzeugen für Mikro-Drehbearbeitungen vor. Die gewonnenen Daten sollen über die erwartbare Lebensdauer des Werkzeuges informieren.

    Das Piezo Tool System (PTS) als innovative Lösung zur Werkzeugüberwachung von Mikro-Drehbearbeitungen ist das Highlight der Neuheiten, die Kistler auf der EMO Hannover 2019 aus dem Bereich Zerspankraftmessung präsentiert. Das PTS soll die Zerspankraft in Echtzeit messen und dadurch Aufschluss über die Lebensdauer des Werkzeuges beziehungsweise der Schneidplatten geben, damit sich Produktionsprozesse effizienter gestalten lassen und Kosten sowie Ressourcen eingespart werden können.

    Das Piezo Tool System, das die Kistler Gruppe gemeinsam mit der Paul Horn GmbH entwickelte, besteht aus einem Piezo-Kraftsensor und einer Analysesoftware. Es misst die Zerspankraft und die Werkzeugbelastung, während die Maschine im Einsatz ist. Fehlerhafte Materialien und Schneidstoffe oder auch ein Werkzeugbruch sollen so sofort erkannt werden, was Ausschuss minimiert. Laut ihrer Entwickler eignet sich die neue Lösung vor allem für den Einsatz bei Drehbearbeitungen im Mikrobereich, auch weil alternative Messmethoden wie die Spindelüberwachung wegen minimalen Abweichungen in der Antriebsleistung keine aussagekräftigen Resultate liefern würden. Ebenso könnten mit Körperschallmessungen bei kleinen Werkstücken keine konstanten Ergebnisse erzielt werden. Und auch optische Lösungen würden wegen der eingesetzten Kühlschmierstoffe sowie wegen der hohen Rotationsdrehzahlen beim Bearbeitungsprozess ebenfalls ausscheiden.

    Das PTS, das Zerspankräfte kontinuierlich aufzeichnet, soll mit seinen ermittelten Daten eine Trendanalyse zur Standzeit des Schneidwerkzeuges ermöglichen, um Standzeiten für eine effizientere Produktion besser auszufahren. Gleichzeitig sollen Mitarbeiter die Maschinen nicht mehr permanent überwachen müssen, damit die Produktion teilweise mannlos laufen kann. "Unsere Tests haben gezeigt, dass meist nur das kritische Werkzeug in einem Fertigungsprozess mit PTS ausgerüstet werden muss", erklärt Gunnar Keitzel, Leiter Zerspankraft. "Es wird nicht nur die Standzeit massiv verlängert, auch die Arbeitskräfte können effizienter eingesetzt werden. Ein einzelner Mitarbeiter hat sämtliche Prozesse im Überblick und kann sich so um mehrere Maschinen gleichzeitig kümmern." Die neue Lösung ist kompatibel mit den Standard-Drehhaltern von Horn. Sie soll keinen Eingriff in die CNC-Steuerung erfordern und somit maschinenunabhängig einsetzbar sein.
    Kistler Instrumente GmbH (D-71063 Sindelfingen), Halle 3, Stand I10
    Ansprechpartner: David Stucki
    Tel.: +41 52 2241 258
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    Damit schneiden Sie in jedem Fall gut ab!
    Kyocera, der japanische Spezialist für feinkeramische Komponenten, präsentiert auf der EMO Hannover 2019 eine ganze Reihe innovativer Schneidewerkzeuge für die industrielle Bearbeitung und Fertigung, darunter als Highlight die neue CCX, eine CVD-beschichtete Wendeplatte zum Schlichten.

    Nach dem erfolgreichen Auftritt vor zwei Jahren kommt Kyocera, einer der weltweit führenden Anbieter feinkeramischer Komponenten für die Technologieindustrie, 2019 erneut nach Hannover, um auf der EMO Hannover, der Weltleitmesse für Metallbearbeitung, auszustellen. Im Gepäck haben die Japaner wieder eine Vielzahl neuer Schneidewerkzeuge für die industrielle Bearbeitung und Fertigung. Zu den gezeigten Top-Innovationen gehören die PVD-beschichtete Sorte PR1725, das hoch präzise SIGC Einstechwerkzeug für kleine Durchmesser, eine neue Tangential-Fräser Serie MEV - und vor allem die neue CVD-beschichtete CERMET Sorte CCX.

    Das diesjährige Highlight CCX ist eine Wendeplatte zum Schlichten, die Schnittgeschwindigkeiten bis zu 800 Meter pro Minute ermöglicht. Die daraus resultierenden kurzen Prozesszeiten entsprechen ganz den aktuellen Anforderungen des Marktes. Die bei der Hochgeschwindigkeitsbearbeitung sonst üblichen Probleme wie thermische Diffusion und Verschleiß durch Oxydation konnten dank der neuen CCX Sorte eingedämmt werden. Ihre Kombination aus ultra-fein-körnigem Cermet und einer sehr dicken CVD-Beschichtung soll für exzellente Widerstandsfähigkeit beim Zerspanen sorgen. Laut seiner Entwickler ist ein weiterer Vorteil des innovativen Produktes somit neben der gesteigerten Produktivität auch eine hervorragende Verschleißfestigkeit bei verschiedenen Stahlsorten und Guss.

    Damit sich die Messebesucher selbst ein Bild von der Leistungsfähigkeit der Kyocera SGS-Produkte machen können, gibt es in diesem Jahr als weiteres Highlight Live-Vorführungen, bei dem ein GROB 5-Achsen Bearbeitungszentrum verschiedene Komponenten und anspruchsvolle Materialien bearbeiten wird.
    Kyocera Corporation (JPN-Kyoto 612-8501), Halle 5, Stand E70
    Ansprechpartnerin: Daniela Faust
    Tel.: +49 2131 1637 188
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    Fotos und Videoclips zu den Meldungen finden Sie unter Trendspots / Produktneuheiten

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