EMO Hannover 2019, 16. bis 21. September

    EMO Hannover 2019, 16. bis 21. September
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    Industrieelektronik

    Print charming!

    Mit der ebenso selbstbewussten wie charmanten Aussage, die weltweit vielseitigsten FFF-Drucker im Portfolio zu haben, kommt Multec zur EMO Hannover 2019. Mit der Entwicklung der einzigartigen Extruder der Move-Generation will Multec der 3D-Drucktechnik FFF nun eine neue Dimension erschließen.

    18.09.2019
    Multec_4Move
    Multec 4Move

    Als Herzstück und Markenzeichen der Multec-Maschinen gilt der patentierte Vierfachdruckkopf 4Move. Dessen vier Düsen sorgen für die Vielseitigkeit der Maschinen und erlauben die Kombination von bis zu vier unterschiedlichen Materialien. So sollen beispielsweise Materialkombinationen aus elastischen, hochfesten, gleitfähigen und elektrisch leitfähigen Materialien hergestellt werden können. Die saubere Trennung der unterschiedlichen Materialien soll ein integrierter Nachtropfschutz sicherstellen. Dies ermöglicht laut Multec Mehrfachdrucke ohne Nachtropfen und Oozing, da nur die aktive Düse in Druckposition fährt, während alle anderen Düsen hinter einer Abdeckscheibe geparkt werden. So soll verhindert werden, dass geschmolzenes Material aus den inaktiven Düsen auf das Druckteil gelangt und das Druckbild verunstaltet.

    Neben unterschiedlichen Materialienkombinationen erlaubt der Move-Druckkopf auch den Einsatz unterschiedlicher Düsengrößen, um Druckzeiten bei gleichbleibend hoher Oberflächenqualität verkürzen zu können. So sollen sich beispielsweise Tiefziehformen aus Multec PLA-HT in kurzer Zeit drucken lassen. PLA-HT zeichne sich laut Multec durch eine deutlich verbesserte Temperaturbeständigkeit und Kerbschlagzähigkeit im Vergleich zu Standard-PLA aus und sei daher ideal geeignet für Bauteile und Formen jeglicher Art. Durch das integrierte Thermomanagement entfallen zudem die Reinigungsfahrten, sodass zusätzlich viel Zeit und Material eingespart werden kann.

    Da eine saubere Materialtrennung auch beim FFF-Druck von Metallen unabdingbar ist, wird lösliches Stützmaterial benötigt, um auch beim Metalldruck komplexe Geometrien herstellen zu können. Daher wollen auch hier die Multec-Maschinen durch ihren technologischen Vorsprung punkten. Beim Metalldruck wird das Metallfilament (rund 80 Prozent Metallpulver im Binderpolymer) wie ein normales Kunststofffilament im 3D-Drucker verarbeitet. Der Druck liefert dann den so genannten Grünling, der ähnlich wie ein MIM- oder PIM-Grünling behandelt werden kann. Dieser Grünling wird schließlich entbindert und bei hohen Temperaturen gesintert, wobei das Bauteil um bis zu 20 Prozent schrumpft.

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