EMO Hannover 2019, 16. bis 21. September

    EMO Hannover 2019, 16. bis 21. September
    Startseite>News
    Press-Preview EMO Hannover 2019

    Press-Preview bot spannende Tage in Hannover

    Im Vorfeld zur EMO Hannover 2019 fand am 03./04. Juli die EMO-Press-Preview statt. Schon zum zweiten Mal ermöglichte die Preview mehr als 80 Journalisten und Journalistinnen aus über 30 Ländern, darunter Russland, Südafrika und Mexiko, vorab einen Eindruck von der EMO Hannover, ihren Austellern und Besonderheiten zu bekommen. Die Preview markiert den Abschluss der großen "EMO world tour", die in 43 Städten rund um die Welt durch Pressekonferenzen zur EMO informierte.

    07.08.2019
    messe_20190724_142643

    Die zweitägige Veranstaltung hielt ein abwechslungsreiches Programm für Journalisten und Journalistinnen bereit. Auf dem Messegelände in Halle 19 bekamen die Teilnehmer einen Eindruck von den Inhalten, die auf der EMO Hannover im Fokus stehen werden. 38 Austeller aus neun Ländern stellten in 120 Sekunden im Rahmen eines Elevator-Pitches ihr Unternehmen vor. Mit kreativen Beiträgen konnten die Aussteller die Aufmerksamkeit der Journalisten und Journalistinnen auf sich ziehen. Danach folgten weitere Gespräche, Interviews und Austausch an den Ständen der Aussteller im Foyer. Die Entwicklungen der Industrie 4.0 und die Chancen und Hürden der Digitalisierung lagen hierbei besonders im Fokus.

    Hürden und Chance von Industrie 4.0
    Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer des VDW, gab einen Vorgeschmack auf die Inhalte, die die EMO Hannover auch in diesem Jahr wieder zu einer Weltleitmesse machen. 2.107 Aussteller aus 47 Ländern, so der aktuelle Anmeldestand, werden im September unter dem Motto "Smart technologies driving tomorrow’s production!" ihre neusten Entwicklungen und Innovationen präsentieren. Im Vergleich zu 2017 stieg der Anteil asiatischer Aussteller von 21 auf 31 Prozent. Die amerikanischen Aussteller liegen bei vier Prozent.
    Auch thematisch treten neue Inhalte in den Vordergrund: Zum Thema Industrie 4.0 wird es auf der Messe einen eigenen Bereich in Halle 9 mit 31 Ausstellern geben. Das Trendforum "New Technologies – Future Opportunities" und die Ländergemeinschaftsstände aus China, Taiwan und Frankreich bieten die Möglichkeit, Industrie 4.0 und Digitalisierung auf der EMO Hannover zu erleben. Dazu merkte Dr. Wilfried Schäfer an, dass der Kundennutzen entlang der Wertschöpfungskette Produktivität, Qualität und Flexibilität auch bei Entwicklungen der Digitalisierung und Industrie 4.0 im Fokus bleibt. Intelligente Vernetzungen, die zu neuen Anwendungen wie Process Monitoring oder Predictive Maintenance auf der Basis von Smart Data und Datenanalyse mit Hilfe von Machine Learning führen, können nicht losgelöst vom Interesse der Kunden gedacht werden. Auch die standardisierte Schnittstellenlösung für die Werkzeugmaschinenindustrie umati wird auf der EMO Hannover in einer Live-Realisierung an 50 Maschinen das Thema Industrie 4.0 aufgreifen.

    Dr. Schäfer
    Das EMO-Logo war zur EMO World Tour in 34 Ländern unterwegs bevor es zur Preview nach Hannover reiste. / Bild: Deutsche Messe AG

    Zu Additive Manufacturing bietet die EMO Hannover mit über 70 Ausstellern, einem eigenen Forum und einem Gemeinschaftstand Additive Circle vielversprechende Einblicke. Start-ups werden auf einer 660 m² großen Ausstellungsfläche mit 34 Interessenten aus Deutschland, Großbritannien, Indien, Israel, Italien, Niederlanden, Schweiz und Tschechien vorgestellt.
    In seiner Keynote berichtete Dr. Anselm Blocher vom Deutschen Institut für künstliche Intelligenz (DFKI) in Saarbrücken über Industrie 4.0: Hürden und Chancen in der realen Produktion. Schon 2011 war der Begriff Industrie 4.0 in der Diskussion und 2012 zum ersten Mal Thema auf der Hannover Messe. In seinem Vortrag beschrieb Blocher mögliche Anwendungen künstlicher Intelligenz in der Fertigung. "Künstliche Intelligenz kann sehr viel helfen in der realen Produktion. Industrie 4.0 ist ein Schlagwort, das weiterhin unbedingt mit Leben gefüllt werden muss", so Blocher. Er betonte, dass die Gestaltung dieser Entwicklungen in der Verantwortung der Unternehmen liegt.

    Besuch der Leibniz Universität gibt Ausblicke
    Am zweiten Tag ging es für die Journalisten zur Leibniz Universität in Hannover. Der Besuch des Produktionstechnischem Zentrum (PZH) gab einen Einblick in die Forschung und Entwicklung des Instituts für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen. Auch hier stand das Thema Industrie 4.0 im Mittelpunkt. Die Frage nach den Auswirkungen der Entwicklungen auf die Arbeitsplätze beantwortet Dr.-Ing. Berend Dekana mit der verantwortungsvollen Aufgabe, den Menschen ihre Ängste zu nehmen. "Hierbei geht es um gesamtgesellschaftliche Lösungen. Ängste schüren gilt nicht!"
    Im Anschluss gab es eine Führung durch das Forschungsfeld des Instituts. Dort wurde ein erster Eindruck von intelligenten, autonomen Maschinen vermittelt. Aufgeteilt in Gruppen konnten die Journalisten und Journalistinnen an fünf verschieden Stationen die Neuheiten anfassen und bestaunen. Vorgestellt wurden unter anderem die Anwendung von künstlicher Intelligenz zur Prozessüberwachung, Digitalisierung und Automatisierung des Reparaturprozesses von Turbinenschaufeln, die fühlende Werkzeugmaschine, die Anwendung des digitalen Zwillings in der autonomen Produktion und die Entwicklungen zu intelligenten Schleifprozessen. Auch Augmented Reality, die ähnlich funktioniert wie Pokemon-Go, sprich die Erweiterung der realen Welt durch virtuelle Elemente, wurde in ihrer Anwendung in der Qualitätskontrolle vorgestellt. Auf einem Tablet kann der Bearbeiter das Werkstück betrachten. Die Augmented Reality ermöglicht eine 3D- Visualisierung der Prozesskräfte, indem virtuelle Daten mit dem realen Sichtfeld verschmelzen.

    Bild EMO Preview
    Sehr angeregt diskutierten die Journalisten und Journalistinnen nach jeder Pitching-Runde mit den Ausstellern.

    Das Pressematerial inklusive Hörfunkbeiträgen (Aussteller-Interviews) steht auf der EMO-Webseite unter www.emo-hannover.de im Bereich Presse -> EMO Preview zur Verfügung.
    Der gesamte erste Tag inklusive der Präsentation von Dr. Wilfried Schäfer zu den EMO Highlights 2019, der Keynote von Dr. Anselm Blocher sowie der Elevator Pitches der Aussteller wurde erstmals per Live-Stream übertragen. Insgesamt schalteten 4.968 Interessenten ein, davon 2.723 in deutscher und 2.245 in englischer Sprache, und verfolgten den Stream durchschnittlich für 1:09 Stunde. Die Zuschauer des englischen Streams stammten zu 28 Prozent aus China, zu 17 Prozent aus Thailand, zu 13 Prozent aus Deutschland und zu acht Prozent aus dem UK. Danach folgten die USA, Spanien, Indien sowie zahlreiche weitere Länder.

    Die kompletten Videos finden Sie unter:
    Deutsch: https://vdw.de/preview
    Englisch: https://vdw.de/preview-englisch

    Beide Videos sind mit Sprungmarken versehen, sodass ein Springen zur richtigen Stelle sofort möglich ist und nicht das ganze Video abgesucht werden muss. Öffnen Sie den Beschreibungstext unterhalb des Videos und Sie können direkt auf die gewünschten Passagen klicken.

    Ausgehend vom Feedback der anwesenden Journalisten und Aussteller, aber auch angesichts der starken Werte bei Livestream und Social Media, war die EMO Preview auch 2019 wieder ein großer Erfolg. Für Journalisten und Austeller war das Event eine gute Vorbereitung für die kommende EMO Hannover 2019 vom 16. bis 21. September.

    Ansprechpartnerin im VDW
    Karen Schütz
    Tel. +49 69 756081-27
    k.schuetz@vdw.de