EMO Hannover 2019, 16. bis 21. September

    EMO Hannover 2019, 16. bis 21. September
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    Industrieelektronik

    Lebensverlängernde Maßnahmen

    Auf der EMO Hannover 2019 zeigt die Kölner igus GmbH, wie Werkzeugmaschinenhersteller und -kunden durch smarte Maschinenkomponenten aus Hochleistungskunststoffen ihre Instandhaltung auf ein neues Level heben und dadurch Kosten senken können.

    24.07.2019
    igus_smartplastics
    igus smart plastics

    Das Zeitalter der Industrie 4.0 erfordert in nicht wenigen Bereichen, tradierte Prozesse neu zu denken. So tritt die "vorausschauende Wartung" mit ihrer kontinuierlichen Zustandsüberwachung von Werkzeugmaschinen an die Stelle statischer Intervalle - gewartet und ausgetauscht wird erst dann, wenn das System Notwendigkeit signalisiert. Das permanente Abgleichen von Parametern mit den Soll-Zuständen reduziert zudem messbar ungeplante Stillstände und in der Folge die Ausfallkosten. Zur Generierung dieser Vorteile hat die igus GmbH mit den smart plastics unterschiedliche Sensoren und Überwachungsmodule für Energieketten, Leitungen, Gleit-, Linear- und Rundtischlager entwickelt. Durch deren Vernetzung mit dem neuen igus Communication Modul plus (icom.plus), das igus demnächst auch auf der EMO Hannover 2019 vorstellen wird, erfolgt die direkte Integration in die IT-Infrastruktur des Kunden, beispielsweise in Fertigungsmanagement-Systeme wie SCADA und MES oder online in unternehmensweit genutzte Cloud-Lösungen.

    Via igus Online-Konfigurationen kann das icom.plus mit initialen Lebensdaueralgorithmen programmiert und anschließend auch offline betrieben werden, sofern vom Kunden gewünscht. Das ermöglicht dem Anwender Flexibilität bei der Anbindung des Moduls und der Gestaltung seiner Daten - bei gleichzeitiger persönlicher Abwägung zwischen Laufzeitmaximierung und IT-Sicherheit. So lange eine Online-Verbindung besteht, findet ein kontinuierlicher Abgleich der Lebensdaueraussage des icom.plus mit der igus Cloud statt, um maximale Maschinenlaufzeiten bei minimalem Ausfallrisiko zu ermöglichen. In der Cloud sind unter anderem die Daten der jährlich zehn Milliarden Testzyklen von Energieketten und Leitungen im hauseigenen 3 800 Quadratmeter großen Testlabor hinterlegt, auf deren Basis sich bereits im Vorfeld recht genau vorhersagen lassen soll, wie lange beispielsweise eine e-kette in der jeweiligen Werkzeugmaschinen-Anwendung zuverlässig funktionieren wird. Darüber hinaus sorgen integrierte isense-Komponenten durch die Einbeziehung der jeweils aktuellen Umgebungsbedingungen für zusätzliche Sicherheit durch ein permanentes Lebensdauer-Update. Die dank Machine Learning und KI präzise aufbereiteten Informationen sind einerseits auf dem Bildschirm der Anlagensteuerung ablesbar, zudem informiert bei gewählter Online-Verbindung zusätzlich eine SMS oder E-Mail, wenn unerwartete Betriebszustände auftreten oder eine Wartung ansteht.

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