EMO Hannover 2019, 16. bis 21. September

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    Messtechnik, Qualitätssicherung

    Das ist ein richtiger Hingucker!

    Der österreichische Messtechnikanbieter Bruker Alicona kommt mit einer optischen Koordinatenmessmaschine zur EMO Hannover 2019, um zu zeigen, wie automatisches Bestücken, Messen und Sortieren in i.O./n.i.O.-Teile optimal umgesetzt werden kann.

    09.09.2019
    Stepper_with_Bruker-Alicona-CMM
    Stepper with Bruker Alicona CMM

    Die Erweiterung des Messsystems mit kollaborativer Robotik als Herzstück dieser automatisierten Qualitätssicherung ist für Bruker Alicona zwar kein Neuland, doch die Verbindung des optischen Koordinatenmesssystems µCMM mit einem kollaborativen Roboterarm, die als "Pick & Place"-Lösung auf der EMO Hannover 2019 live präsentiert wird, ist eine Premiere. Den Messebesuchern soll das Exponat mit höchstmöglichem Praxisbezug vorgestellt werden.

    Das Bauteil, das in Hannover mit dem Koordinatenmessgerät gemessen wird, ist eine erprobte Kundenanwendung aus der industriellen Qualitätssicherung. Gemeinsam mit Stepper als einem der Technologieführer der Hochleistungsstanztechnik in Deutschland wird die automatisierte Messung von 3-fach-Prägeeinsätzen präsentiert. Gemessen werden mit nur einem optischen Sensor die Lage, die Form und die Rauheit des Werkzeugs. Der Prägeeinsatz ist eine Bauteilkomponente von Stanzwerkzeugen, die unter anderem zur Fertigung von Automobilkontakten eingesetzt werden. Stepper fertigt pro Minute bis zu 2 550 Kontakte, innerhalb weniger Jahre sollen so bereits drei Milliarden Teile produziert worden sein. "Bei den Prägeeinsätzen kommt es vor allem auf Formtreue, Oberflächengüte und die Lage der Prägeform zur Außenkontur an", erklärt Marcel Heisler als Verantwortlicher für Laser Ablation und High-Speed Cutting bei Stepper. "Mit Bruker Alicona decke ich das alles mit nur einem optischen Sensor ab."

    Das optische Koordinatenmesssystem µCMM soll für den Anwender in vielerlei Hinsicht die ideale Lösung sein. Denn das System liefert hohe Genauigkeit auch bei Formen mit Toleranzen im einstelligen µm-Bereich und zugleich sollen Anwender von der effizienten Benutzerführung profitieren, die auf die Nutzung von mehreren Bedienern ausgelegt ist. Bei Stepper, die optische Messtechnik standardmäßig in der Qualitätssicherung nutzen, soll der Einsatz eines optischen Koordinatenmesssystems vor allem zu einer deutlichen Reduktion der Messzeiten führen. Entscheidend sei, so das Unternehmen, dass nicht das gesamte Bauteil gescannt werden muss, um die relevanten Bauteilgeometrien in hoher Genauigkeit zu prüfen. "Wir messen nur die Teilbereiche der Außenkontur, die wir wirklich brauchen", erklärt Heisler. "Das reduziert Messzeiten um mehr als zwei Drittel."

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