EMO Hannover 2017, 18. bis 23. September

    EMO Hannover 2017, 18. bis 23. September
    EMO Hannover 2017

    Vernetzte Systeme für die intelligente Produktion im Fokus

    "Connecting systems for intelligent production" lautet das Motto der EMO Hannover 2017. Damit rückt die Weltleitmesse der Metallbearbeitung vom 18. bis 23. September 2017 das Megathema Digitalisierung im Sinne von Industrie 4.0 in den Fokus.

    12.04.2016
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    Carl Martin Welcker, Generalkommissar der EMO Hannover 2017

    Frankfurt am Main, 12. April 2016. – "Connecting systems for intelligent production" lautet das Motto der EMO Hannover 2017. Damit rückt die Weltleitmesse der Metallbearbeitung vom 18. bis 23. September 2017 das Megathema Digitalisierung im Sinne von Industrie 4.0 in den Fokus. "Unternehmer in der ganzen Welt beschäftigen sich mit der Digitalisierung und Vernetzung ihrer Produkte, ihrer Produktion und ihrer Logistikketten, weil sie sich davon den nächsten großen Entwicklungssprung und damit einen Wettbewerbsvorteil versprechen", erläutert EMO-Generalkommissar Carl Martin Welcker. "Als Schlüsseltechnologie für die Industrieproduktion stehen Werkzeugmaschine und Produktionsprozess besonders im Zentrum der vernetzten Fabrik", sagt er weiter und fragt: "Wenn nicht auf der EMO Hannover, wo sonst darf das internationale Fachpublikum dazu eine Fülle neuer Lösungen speziell für die Produktion erwarten?"

    Ganzheitliche Produktions- und Automatisierungslösungen sind gefragt

    Geringere Losgrößen, komplexere Teile, größere Teilevielfalt, Kombination von Verfahren sind nur einige aktuelle Herausforderungen für die Industrieproduk-tion. Kunden benötigen intensive Unterstützung dabei, ihre Maschinen möglichst effizient auszulasten, den Materialfluss zu optimieren und die immer aufwändigeren administrativen Nebenzeiten von der Angebotserstellung bis zur Rechnungslegung weitestgehend zu automatisieren. "Diese Prozesse sind sehr komplex", erläutert Welcker. Beherrscht man sie jedoch, erschließen sich für den Kunden große Produktivitätssprünge. Sie mit passenden, durchgängigen Angeboten auch für den Mittelstand zugänglich zu machen, sei die derzeitige Herausforderung für die Werkzeugmaschinenhersteller, so Welcker.

    Digitalisierung verändert Produkte und Produktion

    Dabei stehen digitalisierte Produkte und Prozesse im Fokus. Vollständig abgebildet werden können alle Prozesse von der Online-Bestellung über die Auftragsabwicklung, Fertigung und Auslieferung zwar nicht. Jedoch geht es um ein möglichst getreues virtuelles Abbild der Fabrikrealität in Echtzeit, den so genannten digitalen Schatten oder digitalen Zwilling. Auch das Prozesswissen wird zunehmend digital und damit schneller reproduzier- und optimierbar. Lieferzeiten werden kürzer, die Fehlerquote sinkt. Werkzeugmaschinenhersteller, gleichermaßen Anbieter und Anwender vernetzter Produkte, stehen mit ihrem Know-how für den Erfolg dieser Entwicklung.

    Vernetzung der Wertschöpfungskette ist der nächste Schritt

    Weiteren Fortschritt bringt die lückenlose Vernetzung der Wertschöpfungskette. Dazu gehören die eigenen Vertretungen, Niederlassungen, Lieferanten und Kunden. Firmenübergreifendes Netzwerkdenken nutzt Ressourcen und Intelligenz aus allen Quellen des Firmenverbunds. Dazu bedarf es der Offenheit bei Systemen und im Denken. Umfassendes IT-Know-how zieht in die Werkzeugmaschinenindustrie ein.

    Vernetztes Wissen – Dienstleistung rückt in den Fokus

    Aus der Digitalisierung von Produkten und Prozessen können neue Lösungen und Geschäftsmodelle mit hohem Kundennutzen entstehen. Es können auch neue Anbieter in den Markt eintreten. Dienstleistung, Beratung und Service seitens der Werkzeugmaschinenhersteller bekommen einen höheren Stellenwert und sichern den Wettbewerbsvorsprung in den kommenden Jahren zusätzlich. Denn ihr Anteil am Umsatz steigt.

    "Gefragt sind ganzheitliche Lösungen, die durchgängig in einem System abgebildet werden können. Sie erfordern ein umfassendes Verständnis der Prozesse bei unseren Kunden einerseits, die sich individuell stark unterscheiden können, und der komplexen Technologien unserer Maschinen andererseits", beschreibt Carl Martin Welcker die aktuelle Diskussion. Wo die einzelnen Anbieter in diesem Prozess stehen und wer die Nase vorn hat, das wird die EMO Hannover 2017 zeigen. "Sie ist das internationale Schaufenster für die Produktionstechnik und die beste Plattform dafür, dass Anwender Lösungen für ihre immer vielfältigeren Anforderungen finden. 2017 wird die EMO Hannover wieder Treffpunkt für die globale Welt der Werkzeugmaschinenindustrie sein", so der EMO-Generalkommissar.

    EMO Hannover 2017 – Weltleitmesse der Metallbearbeitung

    Vom 18. bis 23. September 2017 präsentieren internationale Hersteller von Produktionstechnologie zur EMO Hannover 2017 "Connecting systems for intelligent production". Die Weltleitmesse der Metallbearbeitung zeigt die gesamte Bandbreite moderner Metallbearbeitungstechnik, die das Herz jeder Industrieproduktion ist. Vorgestellt werden neueste Maschinen plus effiziente technische Lösungen, Produkt begleitende Dienstleistungen, Nachhaltigkeit in der Produktion u.v.m. Der Schwerpunkt der EMO Hannover liegt bei spanenden und umformenden Werkzeugmaschinen, Fertigungssystemen, Präzisionswerkzeugen, automatisiertem Materialfluss, Computertechnologie, Industrieelektronik und Zubehör. Die Fachbesucher der EMO kommen aus allen wichtigen Industriebranchen, wie Maschinen- und Anlagenbau, Automobilindustrie und ihren Zulieferern, Luft- und Raumfahrttechnik, Feinmechanik und Optik, Schiffbau, Medizintechnik, Werkzeug- und Formenbau, Stahl- und Leichtbau. Die EMO Hannover ist der wichtigste internationale Treffpunkt für die Fertigungstechnik weltweit. Zur EMO Hannover 2013 zogen über 2 130 Aussteller rd. 143 000 Fachbesucher aus über 100 Ländern an. EMO ist eine eingetragene Marke des europäischen Werkzeugmaschinenverbands CECIMO.

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    Sylke Becker

    Sylke Becker

    Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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