EMO Hannover 2019, 16. bis 21. September

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    Europa treibt Werkzeugmaschinennachfrage 2015

    Im vierten Quartal 2015 verzeichnet die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie im Vergleich zum Schlussquartal 2014 im Auftragseingang einen Zuwachs von 3 Prozent.

    01.02.2016
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    Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken), Frankfurt am Main

    Frankfurt am Main. Im vierten Quartal 2015 verzeichnet die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie im Vergleich zum Schlussquartal 2014 im Auftragseingang einen Zuwachs von 3 Prozent. Die Bestellungen aus dem In- und Ausland wuchsen dabei im Gleichklang um 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für das Gesamtjahr 2015 steht schlussendlich ein Zuwachs im Auftragseingang von einem Prozent zu Buche. Das Wachstum wird maßgeblich getrieben vom starken Auftragsplus von 16 Prozent aus dem Euroraum.

    "2015 endet für die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie mit einem moderaten Auftragszuwachs", kommentiert Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer des Branchenverbands VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken) in Frankfurt am Main, das Ergebnis. Starke Impulse brachte im vierten Quartal vor allem der November, der den höchsten Zuwachs im Gesamtjahr verzeichnet. Die europäische Industrie ist in guter Verfassung. "In allen vier Quartalen 2015 verzeichnen unsere Mitgliedsunternehmen eine konstant hohe Nachfrage", betont Schäfer.

    Hintergrund

    Die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie gehört zu den fünf größten Fachzweigen im Maschinenbau. Sie liefert Produktionstechnologie für die Metallbearbeitung in alle Industriezweige und trägt maßgeblich zu Innovation und Produktivitätsfortschritt in der Industrie bei. Durch ihre absolute Schlüsselstellung für die industrielle Produktion ist ihre Entwicklung ein wichtiger Indikator für die wirtschaftliche Dynamik der gesamten Industrie. 2014 produzierte die Branche mit rd. 71 600 Beschäftigten (Jahresdurchschnitt 2014, Betriebe mit mehr als 20 Mitarbeitern) Maschinen und Dienstleistungen im Wert von rd. 14,4 Mrd. Euro.

    Weitere Informationen: Gerhard Hein, VDW-Wirtschaft und Statistik, Tel. +49 69 756081-43, g.hein@vdw.de

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    Sylke Becker

    Sylke Becker

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