EMO Hannover 2019, 16. bis 21. September

    EMO Hannover 2019, 16. bis 21. September
    EMO News

    EMO Hannover Trendspots - Folge 7

    Best in FIELD.
    Unter dem Slogan "Connecting systems for intelligent production" präsentierte die FANUC Deutschland GmbH auf der EMO Hannover 2017 ihr FIELD-System als Antwort auf die Herausforderungen des Internet of Things (Industrial IoT) und der Artificial Intelligence (AI).

    29.09.2017

    Best in FIELD
    Unter dem Slogan "Connecting systems for intelligent production" präsentierte die FANUC Deutschland GmbH auf der EMO Hannover 2017 ihr FIELD-System als Antwort auf die Herausforderungen des Internet of Things (Industrial IoT) und der Artificial Intelligence (AI).

    Auf der EMO Hannover 2017 gehörte FANUC wieder zu den führenden Ausstellern. Das Unternehmen präsentierte in Hannover neben seinem gesamten Produktspektrum vor allem intelligente Lösungen und grundlegende Weiterentwicklungen. Unter dem diesjährigen EMO-Slogan "Connecting systems for intelligent production" drehte sich auf dem FANUC-Stand nahezu alles um die Themen Industrial Internet of Things (Industrial IoT) und Artificial Intelligence (AI). Themen, denen sich FANUC unter anderem mit dem eigens entwickelten intelligenten FIELD System (FANUC Intelligent Edge Link & Drive System) widmet.

    Hinter FANUCs FIELD System steckt eine offene Plattform, deren Aufgabe darin besteht, unterschiedliche Industrial IoT-Applikationen innerhalb einer Produktionsstätte, beispielsweise Maschinen, Roboter, CNC-Steuerungen und Sensoren, zu einem simultanen Miteinander zu orchestrieren. Zu diesem Zweck verbindet die Software Maschinen jeglicher Art mit Hilfe eines interaktiven Webs und kann so auf ein immenses Datenvolumen zugreifen und hoch effiziente Auswertungen liefern, zum Beispiel in Form von Vorhersagen über mögliche Defekte von Maschinen in der Produktion. Die offene Plattform des FIELD Systems von FANUC gibt Herstellern von Maschinen, Robotern sowie von Sensor- und Peripheriegeräten zudem die nötige Flexibilität, eigene Applikationen zu entwickeln und zu implementieren. Gleichzeitig bietet FIELD die Möglichkeit der Verknüpfung mit übergeordneten Systemen, beispielsweise zu einem ERP (Enterprise Resource Planning), SCM (Supply Chain Management) oder MES (Manufacturing Execution Systems) System.

    FANUC Deutschland GmbH (D-73765 Neuhausen a.d.F.), Halle 25, Stand A75
    Ansprechpartner: Nils Teerstegen
    Tel.: +49 715 812 822 504
    E-Mail: nils.tersteegen@fanuc.eu

    Visionär agieren - auf der Basis konkreter Daten
    Die EMAG Gruppe beleuchtete auf der EMO Hannover 2017 unter anderem die Möglichkeiten einer ganzheitlich steuerbaren, vorhersagbaren und überwachten Produktion auf der Grundlage von Produktionsdaten der Maschinen.

    Elektromobilität und Industrie 4.0 gehören zweifellos zu den Topthemen unserer Zeit, und so prägten diese von der EMAG Gruppe als industrielle Megatrends bezeichneten Schwerpunkte auch den Messestand der Schwaben auf der EMO Hannover 2017. Ihre Rolle in dieser vom Wandel geprägten Umgebung interpretieren die Maschinenbauer dabei als "Möglichmacher", indem sie Komplettlösungen anbieten, mit denen sich zentrale Bauteile von elektrischen Antriebssystemen effizient produzieren lassen. Beispielhaft für diesen Ansatz zeigte die EMAG Gruppe gleich mehrere High-Performance-Maschinen im Showcase - darunter Weltneuheiten aus den Bereichen Drehbearbeitung, Laserschweißen/Fügen und Verzahnen. Während mit diesen Neuheiten das klassische Maschinenspektrum bedient wird, treibt die EMAG Gruppe gleichzeitig die Digitalisierung ihrer Produktionstechnologie für die Etablierung von intelligenten Fabriken massiv voran - weshalb für die EMO Hannover 2017 auch ein eigener Bereich eingerichtet wurde, in dem interessierte Messebesucher zentrale Industrie-4.0-Lösungen testen konnten. Der Schwerpunkt lag dabei auf einer einheitlichen "Usability" der Software, dank der die Steuerung, Überwachung und Analyse der Produktion noch einfacher werden soll.

    Ziel dieser Bemühungen ist eine ganzheitlich steuerbare, vorhersagbare und überwachte Produktion - so zumindest bringt EMAG die Botschaft in Richtung Industrie 4.0 auf den Punkt. Die Grundlage dafür sollen die Produktionsdaten der Maschinen liefern, die mit Hilfe von passgenauen Software-Tools in perfektionierten zentralen Prozessen münden. So ermöglicht "MultiMachineMonitor" es bereits, verschiedene Maschinen von zentraler Stelle aus per Tablet oder PC zu kontrollieren und die Produktion zu perfektionieren, "MachineStatus" wiederum bietet eine detaillierte Analyse der Maschine und der Werkzeuge im Einsatz. Und die Software "EC Data" garantiert schon jetzt die jederzeitige Rückverfolgung eines Werkstückes im Herstellungsprozess. "Wir zeigen auf der EMO noch weitere Lösungen und machen deutlich, wie wirkungsmächtig diese Ansätze im Zusammenspiel sind", sagte Rainer Seitz, Leiter Softwareentwicklung & IoT bei EMAG, im Vorfeld der Messe. "Auf der anderen Seite legen wir sehr viel Wert darauf, diese Tools zu vereinheitlichen. Der Kunde soll die Module schnell erfassen und verstehen können. Die Usability wird so deutlich einfacher. Genau dieses Thema ist ein Schwerpunkt unserer Präsentation."

    EMAG Maschinenfabrik GmbH (D-73084 Salach), Halle 17, Stand C31
    Ansprechpartner: Markus Isgro
    Tel.: +49 7162 17-4658
    E-Mail: communications@emag.com

    So muss smart: Done-on-one!
    Auf der EMO Hannover 2017 präsentiert Okuma als Neuheit die Super-Multitasking-Maschinen der Laser-Ex-Serie für Dreh- und Fräsoperationen, Laserhärten und additive Fertigung. Ergänzt wird das Messeprogramm durch Smart-Factory-Applikationen sowie Automatisierungstechnologien für mehr Effizienz.

    Die Okuma Corporation, 1898 in Japan gegründet, zählt weltweit nicht nur zu den innovativsten Herstellern von zerspanenden Werkzeugmaschinen - mit der erfolgreichen Inbetriebnahme von nunmehr zwei IoT-gestützten "Dream Site"-Fabriken im heimischen Hauptquartier verfügen die Japaner inzwischen auch über ein weitreichendes Smart-Factory-Know-how. Entsprechende Smart-Factory-Applikationen sowie Automatisierungstechnologien für mehr Effizienz gehören daher ebenso zum Messeauftritt von Okuma, wie die insgesamt sechzehn Maschinen, die den Weg zur EMO Hannover 2017 gefunden haben. Darunter wiederum befinden sich nicht weniger als acht Europa-Premieren, unter anderem auch die innovativen Super-Multitasking-Maschinen der Laser-Ex-Serie für Dreh- und Fräsoperationen, Laserhärten und additive Fertigung.

    Als erste Bearbeitungszentren überhaupt verfügen die neuen Super-Multitasking-Maschinen der Laser-Ex-Serie über die so genannte "Done-on-one"-Technik. So ist zum Beispiel das vertikale 5-Achsen-Bearbeitungszentrum MU-6300V Laser-Ex nicht nur in der Lage, Werkstücke unterschiedlicher Größe und Form zu fräsen, zu drehen und zu schleifen - es ermöglicht darüber hinaus auch das additive Laserschweißen (Laser Metal Deposition - LMD) sowie die anschließende Wärmebehandlung. Das unmittelbare Härten in der Maschine ist schneller und verursacht zudem weit weniger Verformungen als konventionelle Verfahren, was einerseits die Genauigkeit signifikant verbessern und gleichzeitig den Durchsatz spürbar erhöhen soll.

    Okuma Corporation (JPN-Aichi-Pref. 480-0193), Halle 27, Stand D20
    Ansprechpartnerin: Amelie Heyden
    Tel.: +49 2151 374-0
    E-Mail: info@okuma.eu

    Give me five!
    Unter dem Motto "Fünf Zeichen für Innovation" fackelte der Präzisionswerkzeug-Hersteller heimatec auf der EMO Hannover 2017 ein wahres Neuheiten-Feuerwerk ab.

    Wer sich zu den innovativsten Unternehmen seines Faches zählt, hat natürlich auch den Anspruch, beim wichtigsten Treffen der Branche mit Highlights zu glänzen. Um dem gerecht zu werden, präsentierte heimatec aus dem badischen Renchen, weltweit agierender Hersteller von hoch präzisen statischen und angetriebenen Präzisionswerkzeugen für Drehmaschinen und Bearbeitungszentren, gleich fünf Innovationen auf der EMO Hannover 2017. Die aus Sicht des Herstellers herausragende Stellung unter den Newcomern nimmt das neue Sensor-System heimatec.CyberCon4 ein. Mit ihm lassen sich unterschiedlichste Werkzeugparameter, wie etwa Betriebsdauer, Drehzahl, Temperatur oder Feuchtigkeit, elektronisch erfassen und Wartungszyklen optimal steuern. Aber auch die anderen vier Neuheiten können sich sehen lassen.

    heimatec.SwissTooling zum Beispiel ist ein komplett neues Werkzeugprogramm für Langdrehautomaten. Optimal abgestimmt auf die Maschinenparameter der Hersteller, kann das Standardprogramm an Werkzeugen nun auch bei den Badenern bezogen werden. Für Anwender von BIG KAISER-Feinbohrköpfen wiederum ist die umfassende Adaptionslösung heimatec.u-tec CKB gedacht. Nummer vier im Reigen der Neuheiten ist die neue Werkzeugfamilie heimatec.Skiving, zuständig für die Verzahnungsherstellung auf Drehzentren. Sie sorgt für Innen- und Außenverzahnungen in hoher Qualität und noch höherer Geschwindigkeit, sowohl bei schrägen als auch bei geraden Verzahnungen. Und last, but not least, konnten sich die EMO-Besucher über das neue modulare Schnellwechsel-Werkzeugsystem heimatec.Capto informieren. heimatec.Capto ist äußerst flexibel und bietet eine breite Modularität sowie eine hohe Verfügbarkeit der Wechseleinsätze auf Drehmaschinen sowie Bearbeitungszentren und hilft so, die Effizienz bei Rüst- und Wechselzeiten grundlegend zu steigern.

    heimatec GmbH (D-77871 Renchen), Halle 5, Stand C84
    Kontakt: Markus Gschwind
    Tel.: +49 7843 9466-0
    E-Mail: info@heimatec.de

    Fotos und Videoclips zu den Meldungen finden Sie unter Trendspots

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