EMO Hannover 2019, 16. bis 21. September

    EMO Hannover 2019, 16. bis 21. September
    EMO News

    EMO Hannover Trendspots - Folge 5

    Diamonds are a machine's best friend!
    Im Zentrum des Messeauftritts von VOLLMER auf der EMO Hannover 2017 steht die neue Drahterodiermaschine VPulse 500, die mit ihrem neuen Erodiergenerator PKD (polykristalliner Diamant) bestückte Werkzeuge schnell und präzise bearbeitet.

    20.09.2017

    Diamonds are a machine's best friend!
    Im Zentrum des Messeauftritts von VOLLMER auf der EMO Hannover 2017 steht die neue Drahterodiermaschine VPulse 500, die mit ihrem neuen Erodiergenerator PKD (polykristalliner Diamant) bestückte Werkzeuge schnell und präzise bearbeitet.

    Wenn sich ab dem 18. September die Welt der Metallbearbeitung ein Stelldichein auf der EMO Hannover 2017 gibt, dann ist auch VOLLMER, Spezialist für das Schärfen von Werkzeugen, wieder ganz nah bei der Musik. Das Produkt- und Service-Portfolio der Schwaben steht in diesem Jahr unter dem Motto "Präzision im Dialog", und im Fokus der Präsentation steht diesmal die neue Drahterodiermaschine VPulse 500. Mit ihr unterstützt VOLLMER die Werkzeughersteller bei der Schärfung verschiedener Diamantwerkzeuge wie Stufen-, Fräs- oder Glockenwerkzeuge. Darüber hinaus veröffentlicht VOLLMER anlässlich der EMO Hannover 2017 neue Software-Optionen und Updates für die Erodiermaschine QXD 250, zudem wurde die Schleifmaschine VGrind 360 für die Bearbeitung von Hartmetallwerkzeugen um einige automatische Funktionen erweitert.

    Wenn es um die Bearbeitung von Werkzeugen geht, die mit polykristallinen Diamanten (PKD) bestückt sind, ist das Verfahren des berührungslosen Erodierens die erste Wahl, da es selbst im Mikrometerbereich einen exakten Materialabtrag ermöglicht. Für dieses Verfahren steht die neue Drahterodiermaschine VPulse 500, die die Nachfolge der bewährten QWD-Reihe antritt. Ausgestattet mit einem neuen Erodiergenerator und zeitgemäßer Technik ist sie in der Lage, hochwertige PKD-Werkzeuge in großen Stückzahlen zu fertigen. Die fortschrittliche Maschinenkinematik sorgt dabei für hohe Profilgenauigkeit in der Fertigung und Instandhaltung. Weitere Verbesserungen betreffen die Bedienung der VPulse 500, die sich jetzt nahezu intuitiv per Touchscreen programmieren und steuern lassen soll.

    VOLLMER WERKE Maschinenfabrik GmbH (D-88400 Biberach an der Riss), Halle 6, Stand F46
    Ansprechpartner: Ingo Wolf
    Tel.: +49 7351 571-277
    E-Mail: i.wolf@vollmer-group.com

    Cooler Chiller statt Klima-Killer
    Bei der Rittal GmbH liegt der Fokus während der EMO Hannover 2017 auf neuen Kühllösungen für Werkzeugmaschinen, die nicht nur für den Einsatz im Industrie-4.0-Umfeld gerüstet sind, sondern darüber hinaus auch noch jede Menge Energie sparen.

    Nicht nur an Werkzeugmaschinen selbst, auch an deren Peripherie-Geräte werden immer neue, immer komplexere Anforderungen gestellt. So genügt es bei Kühlsystemen für Werkzeugmaschinen längst nicht mehr, dass sie effizient kühlen und über eine exakte Temperaturregelung verfügen - wie fast alles, müssen auch sie inzwischen für Industrie-4.0-Anwendungen gerüstet sein. Diesem zeitgemäßen Anforderungsprofil entspricht voll und ganz der neue Blue e+ Chiller von Rittal, eine flüssigkeitsbasierte Kühllösung für Maschinen und Prozessanlagen. Neben dem Blue e+ Chiller zeigt der Systemanbieter für Schaltschranktechnik auf der EMO Hannover 2017 auch noch weitere Innovationen.

    Zu den bereits genannten Attributen der neuen Blue e+ Chiller-Generation gesellt sich auch noch ein enormer Fortschritt bei der Energieeffizienz. Basis für die signifikante Reduzierung des Energieverbrauches ist der Einsatz eines drehzahlgeregelten Kompressors. Statt wie bei der Heißgas-Bypass-Regelung den Kältekompressor permanent unter Volllast zu betreiben und dadurch einen großen Teil der Kälteleistung ungenutzt zu vernichten, stellt der durch einen Inverter geregelte DC-Kältekompressor genau so viel Kälteleistung bereit, wie aktuell benötigt wird. Damit kann die Hysterese extrem klein gehalten werden, ohne dass unnötig Kälteleistung verschwendet wird.

    Rittal GmbH & Co. KG (D-35745 Herborn), Halle 25, Stand D31
    Ansprechpartner: Christian Abels
    Tel.: +49 2772 505-1328
    E-Mail: abels.c@rittal.de

    Junker makes the World korund
    Auf der EMO Hannover 2017 stellt die Maschinenfabrik Junker eine neue Produktlinie von Korund-Schleifmaschinen vor, bestehend aus drei Baureihen, die jeweils einem bestimmten Arbeitsschwerpunkt gewidmet sind.

    Unter allen eingesetzten Schleifmitteln gehört Korund zu den gebräuchlichsten. Die aus Aluminiumoxid hergestellten Schleifkörper zeichnen sich durch Härte und Zähigkeit aus. Die Eigenschaften von Korund lassen sich zudem über den Metalloxid-Anteil im Mineral zusätzlich differenzieren, was sich auch in einer unterschiedlichen Farbgebung der Schleifmittel widerspiegelt. Anlässlich der EMO Hannover 2017 stellt die Erwin Junker Maschinenfabrik GmbH nun ihr erweitertes und komplettiertes Angebot an Schleifmaschinen vor, darunter auch die neue Korund-Linie der Marke ZEMA. Damit bietet der Weltmarktführer für CBN-Hochgeschwindigkeits-Schleifmaschinen erstmals auch effiziente Lösungen für das konventionelle Schleifen an.

    Laut Junker zeichnen sich die CNC-Schleifmaschinen der Marke ZEMA durch ihre Vielseitigkeit, Robustheit und Langlebigkeit aus. Zu der breiten Palette der Anwendungsmöglichkeiten gehören unter anderem das präzise und zuverlässige Bearbeiten von Flanschen und Zapfen an Kurbelwellen sowie von Getriebe-, Turbolader- und Gelenkwellen. Insgesamt besteht Junkers Korund-Linie aus drei Baureihen mit unterschiedlichen Schwerpunkten. So ist die Modellreihe Numerika speziell für die Serienproduktion von längeren Werkstücken bis 3,50 Meter ausgelegt. Die Rundschleifmaschine Kargo dagegen eignet sich besonders für schwere Werkstücke wie etwa Wellen für Generatoren oder Elektromotoren mit Gewichten bis sechs Tonnen. Die Baureihe Flexa schließlich kann gleich drei verschiedene Schleifaufgaben lösen: Neben der Innen- und Außenbearbeitung eignet sie sich auch zum Gewindeschleifen. Zudem sei die robuste Flexa-Baureihe durch ihre modulare Bauweise prädestiniert für die Mittelserienproduktion, sagt der Hersteller.

    Erwin Junker Maschinenfabrik GmbH (D-77787 Nordrach), Halle 11, Stand B78
    Ansprechpartner: Rochus Mayer
    Tel.: +49 7838 84-0
    E-Mail: info@junker.de

    Greif zu!
    Wie dank Sensoren der nächsten Generation der "Griff in die Kiste" mit IntelliPICK noch sicherer wird, zeigt die ISRA VISION AG mit der neuen 3D-Robot Vision Produktfamilie auf der EMO Hannover 2017.

    Mit IntelliPICK3D stellen ISRA VISION eine neue, mit verschiedenen Funktionalitäten erweiterte Sensor-Generation vor, die auf die vielfach bewährte Robot-Vision-Produktreihe SHAPESCAN3D folgt. Die neue Produktfamilie soll im Rahmen der Weiterentwicklung des "Touch & Automate"-Portfolios durch andere Baugrößen und durch Embedded Technologie erweitert werden, sodass die Sensoren, die zudem mit WLAN ausgestattet werden, bestens für die Zukunft der industriellen Produktion und die Anforderungen der INDUSTRIE 4.0 gerüstet sind.

    Einfallendes Umgebungslicht, beengte Raumverhältnisse, wechselnde Bauteile und unterschiedliche Container sowie kurze Taktzeiten - industrielle Produktionsumgebungen sind für Bildverarbeitungssensoren in vielerlei Hinsicht eine große Herausforderung. Diese jedoch soll die neue IntelliPICK-Sensorfamilie dank ihrer erweiterten Eigenschaften erfolgreich meistern können und an den Produktionslinien für einen vollautomatischen "Griff in die Kiste" sorgen. Da sie robust und widerstandsfähig gegen Störungen ist, soll die neue Sensorgeneration zudem maximale Systemverfügbarkeit und eine unterbrechungsfreie Versorgung der Produktionslinie garantieren. Jedes System ist in der Lage, neue Teilformen und selbst komplexe Objektgeometrien schnell und einfach anhand von CAD-Daten zu erlernen. Dies soll eine nahezu unbegrenzte Bandbreite an detektierbaren Bauteilen erlauben. Dank einer intuitiven Benutzeroberfläche sollen sich die Sensoren zudem auch ohne Expertenwissen oder Vorkenntnisse bedienen lassen.

    ISRA VISION AG (D-64297 Darmstadt), Halle 25, Stand E93
    Ansprechpartnerin: Gesa Felseis
    Tel.: +49 6151948-0
    E-Mail: gfelseis@isravision.com

    Weder rat- noch drahtlos!
    Die U.I. Lapp GmbH präsentiert auf der EMO Hannover 2017 unter anderem die innovative Serie der ÖLFLEX CONNECT SERVO-Konfektionen zum Anschluss von Servoantrieben.

    Im knallharten globalen Wettstreit um Marktanteile zählen oft auch die vermeintlich kleinen Dinge, um sich einen entscheidenden Vorteil zu erarbeiten. So kann für die Hersteller von Werkzeugmaschinen in Zeiten der durchgängigen Vernetzung eine effiziente Verbindungstechnik die entscheidende Rolle spielen. Wie sich Unternehmen in diesem Bereich gegen den Wettbewerb durchsetzen können, zeigt die Lapp Gruppe, einer der Marktführer für integrierte Kabel- und Verbindungslösungen, auf der EMO Hannover 2017. Das Unternehmen mit Stammsitz in Stuttgart präsentiert auf der Weltleitmesse der Metallbearbeitung den aktuellen Stand seiner Systemlösungen, die unter dem Namen ÖLFLEX CONNECT bereits weltweit für Furore sorgen. Mit ÖLFLEX CONNECT bietet Lapp den Anwendern maßgeschneiderte, fertige Kabelkonfektionen und Energieketten - und sorgt so dafür, dass Unternehmen sich auf wertschöpfende Tätigkeiten konzentrieren können, anstatt Kabel und Stecker selbst zu konfektionieren.

    Die Lösungen von Lapp sind für die Anwender aber nicht nur komfortabel, die Schwaben sind auch immer in der Lage, kurzfristig auf neue Entwicklungen zu reagieren und Lösungen mit besonderen Leistungsmerkmalen zu realisieren. So gehört die innovative Serie der ÖLFLEX CONNECT SERVO-Konfektionen zum Anschluss von Servo-Antrieben zu den Highlights. Diese Konfektionen sollen dank eines teilautomatischen Produktionsverfahrens und eigens entwickelten, neuartigen Kabeln und Steckverbindern über eine um mindestens 400 Prozent bessere elektromagnetische Abschirmung im Vergleich zu herkömmlichen Konfektionen verfügen. Darüber hinaus zeichnet sich Lapp durch ein internationales Produktions- und Vertriebsnetzwerk aus, sodass das Unternehmen seine Lösungen weltweit in gleich hoher Qualität bei größter Kundennähe anbieten kann.

    U.I. Lapp GmbH (D-70565 Stuttgart), Halle 25, Stand E35
    Ansprechpartner: Dr. Markus Müller
    Tel.: +49 711 7838-5170
    E-Mail: Markus.j.mueller@lappkabel.de

    Arbeiten Sie an Ihrer Einstellung, aber schnell!
    Die auf der EMO Hannover 2017 vorgestellten Werkzeugeinstellgeräte KENOVA von Kelch sind dank des Einsatzes von Softwaremodulen des Tool Data Management Spezialisten TDM Systems zukünftig nahezu doppelt so schnell wie bisher.

    Die Kelch GmbH, spezialisiert auf Peripherie und Dienstleistungen für Hersteller und Anwender von Werkzeugmaschinen in der zerspanenden Fertigung, zeigt anlässlich der EMO Hannover 2017 die neueste Generation der Werkzeugeinstellgeräte KENOVA, welche ab sofort auch in Kombination mit Modulen des Tool Data Management Spezialisten TDM Systems erhältlich sein werden. "Die neue V6-Reihe eignet sich für die meisten Mess- und Einstellaufgaben. Im Paket mit der TDM Software stellen Betriebe sicher, dass Werkzeuge korrekt vorbereitet und innerhalb der vorgegebenen Toleranzen gemessen werden", sagt B. Eng. Viktor Grauer, Mitglied der Geschäftsführung und Leiter des Innovationsmanagements bei Kelch.

    Die Unterstützung durch TDM besteht dabei aus zwei Modulen. Das TDM-Basismodul sorgt als Software für die effiziente Organisation von Werkzeugkomponenten, Komplettwerkzeugen, Werkzeuglisten sowie weiteren Betriebsmitteln in einer zentralen Datenbank. Damit erhöhen Betriebe die Einsatzhäufigkeit der vorhandenen Werkzeuge und senken ihre Werkzeugkosten um bis fünfundzwanzig Prozent, der Zeitaufwand für die Auswahl von Werkzeugdaten lässt sich damit sogar um bis zu fünfzig Prozent reduzieren. Das TDM-Lagermodul wiederum unterstützt die Anwender bei der Organisation ihrer Werkzeuge im Lager, in der Instandhaltung und an der Maschine. Auch dieses Modul generiert Zeiteinsparungen bei der Werkzeugbereitstellung von bis zu dreißig Prozent. Die Werkzeugeinstellgeräte der KENOVA set line V6 sind zudem in unterschiedlichen Ausbaustufen erhältlich: von manuell bis zur voll automatisierten Version.

    Kelch GmbH (D-71384 Weinstadt), Halle 4, Stand C26
    Ansprechpartner: Albrecht Fehlig
    Tel.: +49 6021 37 16 74
    Mobil: +49 171 724 20 20
    E-Mail: info@albrecht-fehlig.de

    Die Flankengötter aus Einbeck
    Die Burgsmüller GmbH stellt ihren Auftritt auf der EMO Hannover 2017 ganz in den Fokus der von ihr entscheidend mitentwickelten Wirbeltechnik. Diese Technologie soll im erheblichen Maße dazu beitragen, die im Wettbewerb geforderte Flexibilität beim Zerspanen zu gewährleisten.

    Wer beim Wirbeln zuerst an einen anderen Burgsmüller, genannt "Manni", und an fremde Strafräume denkt, der liegt gar nicht mal so falsch. Nur widmen wir uns hier dem Wirbeln als einem zerspanenden Fertigungsverfahren, welches hinsichtlich des Werkzeuges und der Kinematik eine Sonderform des Profilfräsens darstellt. Das Verfahren dient vor allem der kostengünstigeren Grobvorbearbeitung vor dem Schleifen bei rotationssymmetrischen Präzisions- beziehungsweise Formwerkstücken. Gewirbelt wird in der Regel mit einer Wirbelmaschine oder auch mit einer Leitspindeldrehmaschine mit Wirbelzusatzgerät. Um den Kreis nun zu schließen, trifft es sich gut, dass eines der führenden Unternehmen im Bereich der Wirbeltechnik die Burgsmüller GmbH aus Einbeck ist. Die Niedersachsen gelten sogar als deren Erfinder, entsprechend fundiert ist ihr Know-how.

    Und wie zum Beweis dieser Aussage präsentiert Burgsmüller auf der EMO Hannover 2017 die neue Wirbelmaschine WM 250 - 8000 mit einer Bearbeitungslänge von stattlichen 6 250 Millimetern. Ihre große Stärke liegt dabei in der hohen Präzision beim Hartwirbeln von Kugelgewindespindeln. Auf der gesamten Bearbeitungslänge beträgt die Flankendurchmessertoleranz gerade mal plus/minus sieben Mikrometer - so genaue Flanken schlug nicht einmal Manni Burgsmüller! Erreicht wird diese Präzision durch eine Prismenführungslünette, die das freie Ende des Stangenmaterials greift und zentriert, dabei aber zugleich die Spindelachse zum Durchschieben des Stangenmaterials frei hält. Das „Einfädeln“ in den bereits gewirbelten Gewindegang beim Nachsetzverfahren wird zudem messtechnisch überwacht.

    Burgsmüller GmbH (D-37574 Einbeck), Halle 26, Stand E38
    Ansprechpartner: Jens Biel
    Tel.: +49 5563 705-0
    E-Mail: info@burgsmueller.de

    Miss da perfekt!
    Magnescale präsentiert auf der EMO Hannover 2017 sein Längenmess-System Smartscale SQ47/SQ57 mit dem Drive-Cliq-Interface von Siemens. Dank Schutzklasse IP67 soll es sich besonders zum hochgenauen Positionieren bei Werkzeugmaschinen eignen.

    Beschäftigt man sich intensiver mit dem Bereich Metallbearbeitung, insbesondere mit dem Segment der Werkzeugmaschinen, fällt einem sehr schnell auf, in welch geringen Toleranzbereichen diese Maschinen inzwischen operieren. Voraussetzung für diese beeindruckende Präzision sind neben einem gehörigen konstruktiven Aufwand vor allem auch entsprechende Mess-Systeme. Diese müssen unter teils problematischen Umständen stets exakte Werte ausweisen, sonst wäre der zuvor betriebene Aufwand hinfällig. Die japanische Magnescale Corporation stellt jetzt auf der EMO Hannover 2017 eine neue Generation der absoluten Längenmess-Systeme mit dem Drive-Cliq-Interface von Siemens vor.

    Mit dem absoluten Längenmess-System Smartscale SQ47/SQ57 legt Magnescale, ein Jahr nach der Markteinführung der Längenmess-Systeme mit Fanuc- und Mitsubish-Interfaces, nun die entsprechenden Modelle für Werkzeugmaschinen mit 840D-SL-Steuerungen von Siemens nach. Die Kombination aus neu entwickeltem magnetischem Maßstabsmaterial und TMR-Sensortechnologie ermöglicht eine hohe Genauigkeit von plus/minus drei Mikrometern pro Meter. Mit dieser Genauigkeit sowie einer Verfahrgeschwindigkeit von drei Metern pro Sekunde und einer Auflösung bis fünf Nanometer stellt das Smartscale SQ47/SQ57 eine echte Alternative zu optischen Mess-Systemen dar. Hinzu kommt die bauartbedingte Unempfindlichkeit gegen Verschmutzungen mit Öl, Wasser und Staub, demzufolge soll sich, laut Magnescale, das Mess-System mit der Schutzklasse IP67 perfekt für das hochpräzise Positionieren bei Werkzeugmaschinen eignen.

    Magnescale Co., Ltd. (JPN-Isehara, Kanagawa-Pref. 259-1146), Halle 25, Stand E31
    Ansprechpartner: Yoshiki Fujii
    Tel.: +49 7153 934 291
    E-Mail: info-mgs@magnescale.com

    Neue Software entwickelt auch Plan B in Echtzeit
    Fastems, ein führender Anbieter von Systemen für die Fabrikautomation, stellt auf der EMO Hannover 2017 mit der MMS Version 6 das jüngste Release seiner Software für das automatisierte Palettenhandling in der zerspanenden Produktion vor.

    Die Manufacturing Management Software (MMS) von Fastems gilt als eine der fortschrittlichsten Lösungen zur Planung, Steuerung, Visualisierung und Überwachung von automatisierten Fertigungsprozessen. Direkt aus einem ERP-System heraus lässt sich mit der Software anhand der aktuellen Auftrags- und Fertigungssituation und sämtlicher hierfür benötigten beziehungsweise zur Verfügung stehenden Ressourcen die Produktion planen. Dabei verwaltet MMS nicht nur alle für die Fertigung benötigten NC-Programme, sondern auch die Daten aller Werkzeuge. Zudem überwacht MMS deren Standzeiten. Wenn sich innerhalb der Fertigungsplanung ein unvorhergesehenes Ereignis einstellt - ein Klassiker ist hier beispielsweise der kurzfristige, besonders eilige Auftrag -, kann die MMS bei Bedarf den Fertigungsablauf selbstständig und unter Berücksichtigung der veränderten Prioritäten in Echtzeit neu planen.

    Das auf der EMO Hannover 2017 präsentierte Release 6 der MMS soll seinen Anwendern sowohl unmittelbar in der Fertigungsumgebung als auch auf Management-Ebene einige entscheidende Vorteile bieten. Da das User-Interface nun auf modernen HTML 5-Technologien basiert, soll es durch die Unterstützung verschiedener Hardwareplattformen sowie Betriebssysteme die entscheidenden Voraussetzungen für eine reibungslose Transformation der Produktion im Sinne von Industrie 4.0 ermöglichen. Zudem erlaubt der Einsatz von Smartphones und Tablet-PCs eine zeitnahe sowie ortsunabhängige Planung sowie Überwachung der aktuellen Produktion.

    Laut Fastems sind zahlreiche Anregungen und Wünsche von Anwendern der Vorgängerversionen der Automationssoftware in die Entwicklung der MMS Version 6 eingeflossen, beispielsweise die präzise Planung von Produktionsaufträgen bereits lange vor deren Abarbeitung mit Hilfe von Automatisierungslösungen. Die Simulation der voraussichtlichen Auslastung einer automatisierten Fertigung und des damit verbundenen auftragsbezogenen Fertigungsfortschritts wurde als neues Feature in die MMS Version 6 integriert, sodass sie nicht nur einen genaueren Einblick in die laufende Fertigung bietet, sondern darüber hinaus eine wesentlich bessere Planung der zukünftigen Produktion ermöglicht.

    FASTEMS Systems GmbH (D-47661 Issum), Halle 25, Stand B60
    Ansprechpartner: Rolf Hammerstein
    Tel.: +49 2835 9244 181
    E-Mail: rolf.hammerstein@fastems.com

    Das ist die Härte!
    Der japanische Keramikspezialist Kyocera hat für die EMO Hannover 2017 gleich ein ganzes Paket an extrem festen und hoch spezialisierten Schneidwerkzeugen im Gepäck.

    Auf der Weltleitmesse für Metallbearbeitung, der EMO Hannover 2017, wird die als Keramikspezialistin bekannte Kyocera Corporation gleich eine ganze Reihe neuer Schneidwerkzeuge für die industrielle Bearbeitung und Fertigung vorstellen. Zu den gezeigten Innovationen zählen insbesondere neue Sorten für hochwarmfeste Legierungen, neue Fräser, neue Wendeschneid-plattenbohrer und weitere Präzisionswerkzeuge für die Automobil-, Luft- und Raumfahrtindustrie sowie Medizintechnik und deren Zulieferer.

    Auch die Spanbrecher für Drehwerkzeuge, die bei der Verarbeitung von Metallen mit hochwarmfesten Legierungen zum Einsatz kommen, gehören zu den in Hannover vorgestellten Innovationen. Bei ihnen verbessert ein neu entwickeltes Substrat die Härte der Wendeschneidplatten, verhindert darüber hinaus den Kerbverschleiß und ermöglicht so eine stabile Bearbeitung des Werkstückes. Aufgebracht wird das neue Substrat mittels Kyoceras PVD-Beschichtungstechnologie Megacoat hard, welche sich durch ihre extreme Härte und ausgezeichnete Hitzebeständigkeit auszeichnet. Weitere gezeigte Neuheiten sind unter anderem der neue Fräser MFAH im Hybrid-Design, PKD-Wendeschneidplatten für die Aluminiumbearbeitung, die Wendeschneid-plattenbohrer MagicDrill DRV und MagicDrill DRA sowie der neue Planfräser MFPN66.

    Kyocera Corporation (JPN-Kyoto 612-8501), Halle 5, Stand E44
    Ansprechpartner: Anders Hegaard
    Tel.: +49 2131 1637-0
    E-Mail: info@kyocera-unimerco.com

    Vom Kopf in den PC in die Maschine!
    Die SCHOTT SYSTEME GmbH feiert auf der EMO Hannover 2017 die Premiere einer neuen Version ihrer CAD/CAM-Software "Pictures by PC", deren Funktionen für fünfachsiges rotatorisches Schruppen und vierachsiges Spiral-Schlichten künftig dabei helfen sollen, Bearbeitungszeiten weiter zu reduzieren.

    Die SCHOTT SYSTEME GmbH entwickelt und vermarktet seit mehr als dreißig Jahren Software-Produkte für Grafik und Design, CAD und Konstruktion, Produktpräsentation und Dokumentation, CAM-Fertigung sowie Spezialanwendungen. Auf der EMO Hannover 2017 stellt SCHOTT jetzt erstmals die neue Version seiner CAD/CAM-Software Pictures by PC vor, die sich dank diverser Erweiterungen mehr und mehr zum multifunktionalen Schweizer Offiziersmesser für Konstrukteure entwickelt. So ergänzt zum Beispiel ein Maschen-Offset den Hybrid-Modeller für Volumen, Flächen und Maschen, damit sich dieser nun ideal für die Erzeugung von Wandstärken importierter STL-Modelle eignet. Auch das Schneiden von Maschenkörpern an Kurven ist nun möglich.

    Das ebenfalls neu hinzugekommene trochoidale 3D-Schruppen unterstützt den dynamischen und schnellen Materialabtrag auch harter Formwerkstoffe. Ferner gestattet das 3D-Spiral-Schlichten die Bearbeitung sowohl flacher als auch steiler Bereiche einer Form mit einer einzigen Werkzeugbahn, deren Bahnabstand sich nach dem Winkel der zu bearbeitenden Flächen richtet. Hinzu kommen Verbesserungen wie das 5-achsige rotatorische Schruppen und das 4-achsige Spiral-Schlichten, die den Programmieraufwand und die Bearbeitungszeiten für mehrseitig zu bearbeitende Teile spürbar reduzieren. Die neue 5-achsige Simulation von SCHOTT SYSTEME schließlich soll dabei helfen, mögliche Kollisionen zwischen der Maschinenspindel, dem Tisch, Spannteilen und Bauteilen zu erkennen, ohne dass eine ganzheitliche Voll-Maschinensimulation benötigt wird.

    SCHOTT SYSTEME GmbH (D-82205 Gilching), Halle 25, Stand D19
    Ansprechpartner: Hans-Joachim Schott
    Tel.: +49 89 34 80 69
    E-Mail: info@schott-systeme.de

    Besser als Nessie: Dieses Monster kann nicht nur tauchen!
    WNT stellt auf der EMO Hannover 2017 einen neuen Tauchfräser vor, dessen Name neugierig macht: MonsterMill PCR UNI. Das Kraftbündel soll nicht nur ein Spezialist für das Tauchen sein, sondern auch für das Rampen und Fräsen.

    Beim neuen Tauchfräser MonsterMill PCR UNI, so die WNT GmbH aus dem Allgäu, sei der Name Programm. Denn die Maschine gehe nicht nur monstermäßig zur Sache, wenn es sich um prozesssicheres Rampen mit hohen Winkeln oder extremes Zeitspanvolumen beim Vollnutfräsen handelt, sondern lehre mit seinen vier Schneiden und seiner patentierten Zentrierspitze auch Materialien wie Stahl, rostfreien Stählen und Eisenguss das Fürchten. Besucher der EMO Hannover 2017 überzeugen sich am besten selbst davon, dass die Allgäuer mit dem MonsterMill PCR UNI ein wahres Kraftbündel geschaffen haben, mit dem Zerspanungsbetriebe neue Felder des Fräsens erobern können.

    Schließlich soll der Monster-Fräser nicht nur Schruppen und Schlichten können, sondern auch ein Meister des senkrechten Eintauchens sein. Dafür ist er bestens ausgestattet: Dem PCR stehen gleich vier Schneiden zur Verfügung, die nicht nur beim Bohren hohe Vorschübe und eine schnelle Zustellung auf Arbeitstiefe zulassen, denn hohe Zahnvorschübe von bis zu 0,137 mm/U sollen auch beim Rampen, Nutfräsen und seitlichen Besäumen ohne Probleme möglich sein. Nach Aussagen von WNT ist der MonsterMill PCR UNI der einzige vierschneidige Fräser, der das gesamte Spektrum - vom Bohren über prozesssicheres Rampen mit hohen Winkeln bis hin zu Vollnutfräsen - abdeckt und wegen seiner vier Schneiden gegenüber konventionellen Tauchfräsern mit drei Schneiden deutlich im Vorteil ist, weil sich mit ihm bis zu ein Drittel höhere Vorschübe realisieren lassen.

    WNT Deutschland GmbH (D-87437 Kempten), Halle 5, Stand B70
    Ansprechpartner: Norbert Sattler
    Tel.: +49 831 57010-3405
    E-Mail: Norbert.Sattler@wnt.com

    Martina Weber

    E-Mail: martina.weber@wnt.de

    Wahrhaft kaiserlich!
    BIG KAISER, einer der weltweiten Marktführer für hochwertige Präzisionswerkzeuge und -systeme für die metallverarbeitende Industrie, präsentiert auf der EMO Hannover 2017 sein innovatives Sortiment an Präzisionsausdrehwerkzeugen und Werkzeughaltern der nächsten Generation.

    Die BIG KAISER Präzisionswerkzeuge AG aus der Schweiz produziert Präzisionswerkzeuge und -systeme für die metallverarbeitende Industrie und beliefert hauptsächlich den Maschinenbau, die Automobil-, Luftfahrt- und Energieindustrie sowie Mikrotechnologiebranchen wie die Medizin- oder Uhrenindustrie. Das zu einhundert Prozent in der Schweiz und in Japan gefertigte Produktsortiment umfasst derzeit mehr als zwanzigtausend Artikel, die jeweils höchsten Qualitätsstandards genügen und so zu mehr Produktivität verhelfen sollen. Neben dem optischen Highlight - einer Suter 500, mithin das schnellste Zweitaktmotorrad der Welt und gebaut von Suter Racing, dem offiziellen Technologiepartner von BIG KAISER - bringen die Schweizer auch eine neue Generation an Präzisions-Ausdrehwerkzeugen und Werkzeughaltern mit zur EMO Hannover 2017.

    "Unser Motto für die EMO ist 'Higher Performance - Guaranteed', was einige der besten Werkzeuge der Branche und die herausragende Technologie von Suter Racing eindrucksvoll unter Beweis stellen", erklärt Taku Ichij, CEO von BIG KAISER. Interessieren dürfte die Messebesucher neben dem Racer vor allem ein digitaler Feinbohrkopf mit integrierter Funkverbindung zur App, genannt EWE. Diese bereits zweite Generation von Feinbohrköpfen, die sich drahtlos mit der benutzerfreundlichen App von BIG KAISER für Smartphones und Tablets verbinden lässt, soll eine beispiellos einfache Überwachung und Konfiguration der Werkzeuge ermöglichen. Zudem werden sämtliche Durchmesseranpassungen automatisch in der App aufgezeichnet.

    BIG KAISER Präzisionswerkzeuge AG (CH-8153 Rümlang), Halle 3, Stand B46
    Ansprechpartnerin: Anja-Maria Hastenrath
    Tel.: +49 89 64913634-11
    E-Mail: ah@embedded-pr.de

    Für alle, die mal das ganz große Rad drehen wollen!
    ONA Electro-Erosión aus Durango im spanischen Baskenland ist auf Drahterosionsanlagen spezialisiert. Neben automatisierten EDM-Systemen für Einsteiger zeigt ONA auf der EMO Hannover 2017 mit der AV100 auch einen wahren Giganten für die Fertigung großer Räder in der Turbinenindustrie.

    Wie so viele andere Unternehmen, nutzt auch ONA Electro-Erosión, S.A. die EMO Hannover 2017, um sich dem internationalen Publikum als europäisches Technologieunternehmen vorzustellen, das kundenspezifische Lösungen in der Werkzeugmaschinenbranche offeriert. Als Beweis der technologischen Fähigkeiten bringen die Spanier mit der AV100 eine der größten Erodiermaschinen des Marktes mit nach Hannover, welche eigens für die Herstellung großer Räder in der Turbinenindustrie konzipiert wurde.

    Wie ONA betont, sind Präzision, Wirtschaftlichkeit und hochwertige Oberflächenqualität bei der Bearbeitung komplexer Werkstücke für kritische Flugzeugbauteile - zu denen auch Turbinenschaufeln, Leitschaufeln und Slots gehören - ganz entscheidende Aspekte für den Fertigungserfolg. Und die neue Drahterodiermaschine AV100 ist ein gutes Beispiel für dieses Konzept. Trotz deren Größe, so ONA, ermögliche der neu entwickelte Generator im Herz der Anlage die Feinbearbeitungen mit einer Oberflächengüte bis Ra (arithmetischer Mittenrauwert) = 0,1 Mikrometer. Zudem steuere die CNC bis zu acht Achsen parallel, was die Leistungsfähigkeit des Systems enorm steigere und so dem Anwender erhebliche Produktivitätsvorteile verschaffe.

    ONA Electro-Erosión, S.A. (ESP-48200 Durango), Halle 13, Stand C86
    Ansprechpartnerin: Leire Gómez
    Tel.: +34 946200800
    E-Mail: lgomez@onaedm.com

    Behalten Sie stets einen kühlen Kopf!
    Anlässlich der EMO Hannover 2017 präsentiert sich der israelische Werkzeugspezialist Vargus gleich mit einer ganzen Palette an innovativen Zerspanungswerkzeugen für das produktivere Drehen, Fräsen und Bohren per Innenkühlung.

    Vargus Ltd., Anfang der 1960er-Jahre im israelischen Nahariya gegründet und noch heute dort ansässig, ist die Werkzeugabteilung der NEUMO Ehrenberg Gruppe, europaweit eines der größten inhabergeführten Unternehmen für die Produktion und den Vertrieb von Edelstahlprodukten und Zerspanungswerkzeugen. Von Beginn an stehen die Ingenieure von Vargus für Pionierarbeit im Bereich der Werkzeugentwicklung. So gehen zum Beispiel die ersten Gewindedrehplatten mit drei Schneidkanten, die ersten Wechselschneidplatten für das Gewindefräsen sowie das originale Handentgratsystem auf das Konto der israelischen Tüftler. Daher überrascht es wenig, dass Vargus auch auf der EMO Hannover 2017 gleich mit einem ganzen Bündel an Neuheiten für das produktivere Drehen, Fräsen und Bohren per Innenkühlung an den Start geht.

    Unter anderem feiern die neuen, doppelseitigen Stechschwerter ihre Premiere auf der EMO Hannover. Dank der Hochdruck-Kühlmittelzufuhr, die ein tieferes Ein- und Abstechen erlaubt, arbeiten die Stechschwerter produktiver - bei gleichzeitig verlängerten Standzeiten und einer optimierten Spanabfuhr. Zu den weiteren Neuheiten gehören laut Vargus modular konzipierte, radiale und axiale Werkzeuge mit Hochdruck-Kühlmittelzufuhr, verstärkte Monoblock-Werkzeuge für das tiefe Ein- und Abstechen sowie Werkzeughalter zum Innen-Ein- und Abstechen. Alle Optionen seien mit VG-Cut-Einsätzen nutzbar, die es in vier verschiedenen Geometrien, verschiedenen Beschichtungen und in Stechbreiten von zwei bis sechs Millimetern gebe. Zu den weiteren Highlights des Vargus-Auftritts gehören das neu entwickelte 3 × D TM Solid HCN-Werkzeug, ein verschleißfester Gewindefräser aus der "Vardex TM Solid Helicool"-Linie, sowie eine Werkzeug-Neuentwicklung namens "TMDR", die zukünftig das Bohren, Gewindefräsen und Fasen in nur einem Arbeitsgang ermöglichen soll.

    Vargus Ltd. (ISR-22311 Nahariya, Israel), Halle 3, Stand B66
    Ansprechpartner: Marc Jordan
    Tel.: +49 7043 36-161
    E-Mail: info@vargus.de

    Machen Sie es sich leicht - mit Vollcarbon-Motorspindeln!
    Die Carbon-Drive GmbH will auf der EMO Hannover 2017 eine völlig neue Dimension im Werkzeugmaschinenbau eröffnen und stellt als weltweit erster Hersteller eine Motorspindel vor, die komplett aus Carbonmaterial besteht.

    In Halle 25, auf dem Messestand der Carbon-Drive GmbH, wartet auf die Messebesucher aus aller Welt eines der Highlights der diesjährigen EMO Hannover: eine neuartige Motorspindel für den Werkzeugmaschinenbau, die im Vergleich zu konventionellen Modellen nur halb so viel wiegen und in der Lage sein soll, den Energieverbrauch, die Nebenzeiten und die Kosten in der Produktion zu verringern. Denn die Entwickler von Carbon-Drive haben sich – wie es der Name des Darmstädter Unternehmens unschwer erraten lässt - die Eigenschaften von carbonfaserverstärktem Kunststoff (CFK) zunutze gemacht.

    Dank seiner hohen spezifischen Steifigkeit bei gleichzeitig geringem Gewicht und einem sehr niedrigen thermischen Ausdehnungskoeffizienten bietet CFK gegenüber Stahl deutliche Vorteile, die eine völlig neue Dimension im Werkzeugmaschinenbau eröffnen können. Die Konstrukteure stellen 90 Prozent weniger Spindelnasenwachstum in Aussicht, was zu höchstmöglichen Präzisionsergebnissen sowie geringeren Ausschussquoten führen soll. Zudem kündigen sie eine um 50 Prozent niedrigere Massenträgheit bei allen Beschleunigungsvorgängen sowie verkürzte Warmlaufzeiten an, was eine frühere Betriebsbereitschaft und somit gesteigerte Produktivität ermöglichen soll. Nicht zuletzt verspricht die Massenreduktion um 50 Prozent auch die Senkung des Energieverbrauchs, der Nebenzeiten und somit der Kosten. Für alle, deren Interesse nun geweckt ist, noch folgender Tipp: Dr.-Ing. Martin Klimach, Geschäftsführer der Carbon-Drive GmbH, hält während der EMO Hannover 2017 auf dem Gemeinschaftsstand "Start-ups for intelligent production & product pitches" gemeinsam mit weiteren Sprechern mehrere Vorträge zum Thema "CFK in Werkzeugmaschinen".

    Carbon-Drive GmbH (D-64287 Darmstadt), Halle 25, Stand B76
    Ansprechpartner: Dr.-Ing. Martin Klimach
    Tel.: +49 6151 16 22026
    E-Mail: klimach@carbon-drive.de

    99 Prozent aus der Luft gegriffen, trotzdem eine gute Idee!
    Auf die Mischung kommt es an: Wie mit 99 Prozent Luft und einem Prozent Schneidöl ein ebenso effizientes wie umweltfreundliches Innenschmiersystem realisiert werden kann, zeigt das italienische Unternehmen S.C.M. auf der EMO Hannover 2017.

    Das 1972 von den Brüdern Angelo und Eugenio Masoero gegründete italienische Unternehmen S.C.M. feierte erste Erfolge mit einem patentierten Schnellwechsel-Spannfutter zum Gewindeschneiden, das sich mit einer integrierten Sicherheitskupplung besonders für die zu dieser Zeit verwendeten Werkzeugmaschinen eignete. Im Laufe der Jahre erweiterte das Unternehmen seine Produktionspalette, sodass es heute fünf komplette Produktreihen anbieten kann. Auf der EMO Hannover 2017 stellen die Italiener ihr Portfolio vor - von Schnellwechsel-Spannzangen mit voreingestelltem Gewindebohrer zum Gewindeschneiden und Bohren auf konventionellen Werkzeugmaschinen über Gewindeschneidfutter mit und ohne Axialausgleich für CNC-Bearbeitungszentren und Adapter mit und ohne Kupplung bis zum traditionellen Werkzeughalter für CNC-Werkzeugmaschinen.

    Zu den Highlights in Hannover gehört - neben einer innovativen Werkzeugaufnahme, die im Rahmen des Forschungsprojektes Dyna-Tool entwickelt wurde - vor allem das ebenso effiziente wie umweltfreundliche Innenschmiersystem Greenchuck. Mit einer klugen Mischung aus 99 Prozent Luft und einem Prozent Schneidöl, die statt der üblichen Emulsion zum Einsatz kommt, will S.C.M. dafür sorgen, dass seine Kunden durch die Anwendung des Greenchuck-Systems nicht nur Kosten sparen, sondern auch die Umwelt schonen. Um Schneidöl statt der konventionellen Emulsion nutzen zu können, wird es vom patentierten Innenschmiersystem des Greenchuck-Systems mit dem Luftstrom aus der Werkzeugmaschine gemischt. Nicht zuletzt, weil das Schneidöl - das sich in einem im Spannfutter integrierten Tank befindet - mit der Luft im Verhältnis 1 zu 99 gemischt wird, ergeben sich laut S.C.M. eine Reihe von Vorteilen: Neben einer Steigerung der Effizienz und einer Senkung der Umweltbelastung sollen auch deutliche Kostenreduzierungen durch das Greenchuck-System ermöglicht werden, unter anderem durch den Wegfall von Entsorgungskosten.

    S.C.M. srl (IT-15020 Murisengo, Italy), Halle 3, Stand E16
    Ansprechpartnerin: Federica Mola
    Tel.: +39 0141993693
    E-Mail: info@scmsrl.com

    Beim Schleifen kennen selbst Holländer keine Toleranz!
    Auf der EMO Hannover 2017 präsentiert die niederländische Firma Timesavers erstmals die neue Generation von Präzisionsschleifmaschinen der 81er-Serie zum Bearbeiten von Blechtafeln mit einer besonders niedrigen Dickentoleranz.

    Mit bereits mehr als fünfzigtausend ausgelieferten Einheiten setzt das Unternehmen Timesavers International aus dem niederländischen Goes weltweit Standards für Schleifendbearbeitungslösungen. Die breite Auswahl an Maschinen, die Timesavers in diesem Segment inzwischen anbietet, konzentriert sich auf insgesamt sechs Spezialgebiete: Entgraten, Finishschleifen, Kantenabrundung, Entfernen von Laserkanten und fester Schlacke, Oxidschichtentfernung sowie Präzisionsschleifen. Insbesondere Letzteres steht jetzt auch bei der EMO Hannover 2017 im Fokus, präsentieren die Holländer dort doch erstmals die jüngste Generation von Präzisionsschleifmaschinen der 81er-Serie.

    Die neuen Maschinen der 81er-Serie sollen dank eines feststehenden Schleifkopfes, der für den gleich bleibenden Abstand zwischen Schleifband und Schlitten sorgt, eine besonders konstante Dicke von Blechtafeln erzielen. Die Bearbeitungspräzision beim beidseitigen Schleifen liegt laut Timesavers bei einem Toleranzwert von gerade einmal fünfundzwanzig Mikrometern. Ein weiterer Faktor für diese hohe Genauigkeit ist das stets auf zwanzig Grad Celsius temperierte Kühlwasser, welches nach entsprechender Filterung sogar mehrfach verwendet werden kann. Die 81er-Serie kann bis zu siebeneinhalb Meter lange Blechtafeln bearbeiten, deren Mindeststärke bei lediglich achtzehn Millimetern liegt. Um die gewünschte Tafeldicke einzustellen und Abnutzungserscheinungen des Schleifbandes auszugleichen, lässt sich die gesamte Schleifkopfeinheit zudem stufenlos in vertikaler Richtung verstellen.

    Timesavers International B.V. (NL-4462 EP Goes), Halle 11, Stand A70
    Ansprechpartner: Dennis Simons
    Tel.: +31 113238900
    E-Mail: dsimons@timesaversint.com

    Live und in Farbe: So geht Gewindereparatur!
    VÖLKEL, Hersteller von Standard-Gewindeschneidwerkzeugen und Gewindereparatur-Systemen, präsentiert sich zwar zum ersten Mal auf der Weltleitmesse der Metallbearbeitung, weiß aber bereits genau, was die Besucher der EMO Hannover 2017 sehen wollen: Live-Demonstrationen der jüngsten Produkthighlights.

    Als global agierende Produzentin von Gewindeschneidwerkzeugen stellt sich die VÖLKEL GmbH auf der EMO Hannover 2017 mit einem breiten Produktsortiment vor, das auf der Erfahrung von mehr als 100 Jahren Gewindebohrerfertigung basiert. Das Familienunternehmen hat seinen Sitz in Remscheid und somit in der Stadt, die wegen ihrer weltweiten Handelsbeziehungen im Bereich der Metall- und Werkzeugindustrie, die bis nach Übersee reichen, seit mehr als einem Jahrhundert auch den Beinamen "Seestadt auf dem Berge" trägt. So überrascht es auch nicht, dass VÖLKEL zu den weltweiten Marktführern von ab Lager verfügbaren Standardgewindeschneidwerkzeugen für den Hand- oder Maschineneinsatz zählt. Dank Kunden in mehr als 70 Ländern gehen rund zwei Drittel der Produktion der Remscheider in den Export.

    Folglich ist die EMO Hannover 2017 als Weltleitmesse der Metallbearbeitung auch der richtige Platz für VÖLKEL, um sowohl bestehende Kunden zu treffen als auch neue zu gewinnen. Mit täglich mehreren Live-Demonstrationen wollen die Remscheider die Besucher auf ihrem Stand begeistern. Im Fokus der Präsentationen steht vor allem das Gewindereparatur-System V-COIL. Es wird in nur vier Schritten gezeigt, dass es dank V-COIL für zerschlissene, überdrehte und damit defekte Gewinde eine zweite Chance gibt, die sich einfach und schnell ergreifen lassen soll. VÖLKEL verspricht mit V-COIL eine langlebige und hochwertige Reparatur der Gewinde, die einen im Maschinenbau und im Kfz-Bereich bislang nicht gerade selten vorkommenden, teuren und zeitintensiven Bauteile-Tausch überflüssig machen soll.

    Völkel GmbH (D-42855 Remscheid), Halle 5, Stand E84
    Ansprechpartner: Marc Reichling
    Tel.: +49 2191 490112
    E-Mail: mr@voelkel.com

    Hier erwartet den Laser ein neues Kapitel
    Die TRUMPF Laser- und Systemtechnik GmbH nutzt auf der EMO Hannover 2017 das neu geschaffene Areal für generative Fertigungsverfahren, um die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Additive Manufacturing in der industriellen Fertigung zu verdeutlichen.

    Nicht nur die Aussteller selbst sind es, die für ungezählte Neuerungen im Bereich der metallverarbeitenden Industrie stehen, auch die Messe selbst wartet mit der einen oder anderen Innovation auf. So widmet die EMO Hannover 2017 den generativen Fertigungsverfahren erstmals einen eigenen separaten Bereich. Für die TRUMPF Laser- und Systemtechnik GmbH der ideale Ort, um ihre Kompetenz in den beiden maßgeblichen Verfahren Laser Metal Fusion (LMF) und Laser Metal Deposition (LMD) zu demonstrieren. Dabei legen die Schwaben ihren Fokus nicht nur auf Maschinenlösungen, sondern liefern unter dem Motto „Industrial Additive Technologies“ ganz allgemein Informationen über die Möglichkeiten, die additive Technologien heute bieten. "Anwender haben oft noch viele Fragen zur additiven Fertigung, und die wollen wir anhand von konkreten Beispielen veranschaulichen", erklärt Rainer Grünauer, Leiter Vertrieb Additive Manufacturing bei TRUMPF.

    "Generative Verfahren zeigen ihre Stärken vor allem bei komplexen Bauteilen, während zur Herstellung einfacher Bauteile konventionelle Technologien häufig vollkommen ausreichend sind", so Grünauer. Und er wirft die berechtigte Frage auf: "Warum also nicht mit einem intelligenten Mix das Beste aus verschiedenen Verfahrenswelten nutzen?" Wie dieser Ansatz bereits in der Praxis umgesetzt wird, veranschaulicht TRUMPF in Hannover anhand einer Werkzeugaufnahme, die Schleifscheiben in CNC-Schleifmaschinen fixiert. Bestand der Aufbau des zweiteiligen Bauteiles bisher aus mehreren hartgelöteten Hülsen - eine die Standzeit negativ beeinflussende Schwachstelle - gelingt es mit der auf Additive Manufacturing ausgelegten, neuen Designstrategie, diese Schwachstelle zu eliminieren. Auf dem konventionell gefertigten Unterteil, der so genannten Preform, entsteht mittels Pulverauftrag Schicht für Schicht das additiv optimierte obere Bauteil. Dieses soll dank der Designfreiheit von Additive Manufacturing nicht nur leichter sein, sondern sich auch durch geometrisch optimierte Wandstärkenverläufe für eine optimale Druckaufbringung auszeichnen.

    TRUMPF Laser- und Systemtechnik GmbH (D-71254 Ditzingen), Halle 27, Stand D46
    Ansprechpartner: Athanassios Kaliudis
    Tel.: +49 7156 303-31559
    E-Mail: Athanassios.Kaliudis@de.trumpf.com

    Fotos und Videoclips zu den Meldungen finden Sie unter Trendspots

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