EMO Hannover 2019, 16. bis 21. September

    EMO Hannover 2019, 16. bis 21. September
    EMO News

    EMO Hannover Trendspots - Folge 2

    Produktionsstätten kostengünstig in Luftkurorte verwandeln.
    Der schwäbische Abscheidespezialist Keller Lufttechnik präsentiert auf der EMO Hannover 2017 erstmals seinen neuen hybriden Nass-/Trockenabscheider "HydronPlus", der bereits im Vorfeld der Messe mit dem Umwelttechnikpreis Baden-Württemberg ausgezeichnet wurde.

    30.08.2017

    Produktionsstätten kostengünstig in Luftkurorte verwandeln
    Der schwäbische Abscheidespezialist Keller Lufttechnik präsentiert auf der EMO Hannover 2017 erstmals seinen neuen hybriden Nass-/Trockenabscheider "HydronPlus", der bereits im Vorfeld der Messe mit dem Umwelttechnikpreis Baden-Württemberg ausgezeichnet wurde.

    Nassabscheider sind spezialisierte Filteranlagen, die überall dort zum Einsatz kommen, wo in Bearbeitungsprozessen die Funken fliegen und wo brennbare, explosionsfähige oder klebrige Stäube entstehen. Zur Reinigung leiten sie die verunreinigte Luft durch einen feinen Wasserschleier und scheiden anschließend die mit Fremdstoffen beladenen Tröpfchen in einem Fliehkraftfilter ab. Der Einsatz von Wasser hat darüber hinaus den Vorteil, dass etwaige Explosionen zündfähiger Stäube zuverlässig verhindert werden. Doch leider stößt diese seit Jahrzehnten bewährte Technologie inzwischen an ihre Grenzen. "Zu den heutigen Anforderungen an Energieeffizienz, Abscheideleistung und Ergonomie, passen diese Universalgeräte der Abscheidetechnik nicht immer", sagt Ulrich Stolz, Bereichsleiter Technik bei Keller Lufttechnik in Kirchheim unter Teck. "Denn mit herkömmlichen Nassabscheidern können die geforderten Abscheidegrade für Reinluftrückführung ökologisch sinnvoll nicht erreicht werden. Die Restbeladung ist teilweise zu hoch. Dadurch lassen sich diese Anlagen nicht im direkten Rückluftbetrieb fahren."

    Auf der EMO Hannover 2017 präsentiert Keller Lufttechnik daher erstmals den neuen HydronPlus, dessen hybride Technologie zukünftig die Vorteile von Nass- und Trockenabscheidung in sich vereinen wird. "Der HydronPlus kombiniert die Ex-Schutz-Vorteile eines Nassabscheiders mit den hervorragenden Abscheidewerten eines trockenen Verfahrens", erklärt Keller-Abteilungsleiter Leopold Rang. "Auf einen Nassabscheider folgt eine Nachfilterstufe. So stellen wir zuverlässig sicher, dass die gereinigte Luft, die in der Arbeitsstättenrichtlinie sowie der VDI-Richtlinie 2262 Blatt 3 festgelegten Partikel-Grenzwerte weit unterschreitet und wir sie in die Halle zurückführen können." Modellrechnungen von Keller Lufttechnik zu Folge sollen sich durch den Einsatz eines HydronPlus im Zweischichtbetrieb Heizkosten im Wert von rund 2 000 Euro jährlich einsparen lassen.

    Keller Lufttechnik GmbH + Co.KG (D-73230 Kirchheim unter Teck), Halle 16, Stand E24
    Ansprechpartner für die Presse: Michael Hack
    Tel.: +49 7021 574-165
    E-Mail: michael.hack@keller-lufttechnik.de

    Schicker Schlitten
    In den französischen Alpen kennt man sich nicht nur mit Schlitten aus, mit denen durch den Schnee gesaust werden kann, sondern auch mit CNC-Kreuzschlitten für CAM-betriebene Mehrspindeldrehmaschinen: Auf der EMO Hannover 2017 stellt R-Tech die jüngste Entwicklung auf diesem Gebiet vor.

    Die Ingenieure von R-Tech haben die neuen CNC-Kreuzschlitten entwickelt, weil sie - wie sie es ausdrücken - einer traditionellen Maschine ein technologisches Werkzeug hinzufügen wollen, dass deren Mangel an Flexibilität und Präzision ausgleicht. Zu geringen Investitionskosten sollen die CNC-Kreuzschlitten von R-Tech ihre Anwender in die Lage versetzen, eine höhere Wertschöpfung zu erzielen, Märkte zu erschließen und bei der Qualität, beispielsweise hinsichtlich Genauigkeit, Oberflächengüte oder Entgratung, neue Maßstäbe zu setzen.

    R-Tech sieht mit dem Einsatz der auf der EMO Hannover 2017 vorgestellten CNC-Kreuzschlitten eine gute Möglichkeit, wettbewerbsfähige Produktpreise zu realisieren, da sowohl die Investitions- als auch die Produktionskosten niedrig seien. R-Tech will mit erstklassigen mechanischen Eigenschaften seiner Kreuzschlitten hohe Bearbeitungsleistungen garantieren, Steifigkeit sei hier das maßgebende Schlagwort. So erfolgt beispielsweise die Führung durch prismatische Gleitbahnen. Zwei Sätze von Motoren und Kugelrollspindeln sorgen für die Bewegung, wobei die Kugelrollspindeln dank ihres großen Durchmessers ein Drehmoment von mehr als einer Tonne erlauben sollen. Der Antriebsriemen ermöglicht zudem eine Übertragung ohne Spiel- oder Trimmeinstellung. Darüber hinaus erfordert dieses System auch keine Wartung oder Schmierung. Durch diese Konzeption und die Verwendung von Motoren der nächsten Generation soll trotz aller Kompaktheit ein beeindruckendes Drehmoment am Werkzeug von 3,48 Nm erzielt werden können. Das System wird von einer FANUC CNC angetrieben, die laut R-Tech erstklassige Leistungen bieten und eine höhere Geschwindigkeit und Genauigkeit als andere Lösungen gewährleisten soll.

    R-Tech SAS (Fr-74970 Marignier, Frankreich), Halle 4, Stand B30
    Ansprechpartner für die Presse: Nicolas Galmiche
    Tel.: +33 4 50 34 14 84
    Mobil: +33 6 83 58 18 91
    E-Mail: n.galmiche@r-tech.pro

    Der steirischen Bergwelt droht Gefahr!
    Der österreichische Metallspezialist BOEHLERIT präsentiert anlässlich der EMO Hannover 2017 gleich mehrere Erweiterungen seines ohnehin schon umfassenden Portfolios, darunter mit dem neuen ETAtec 45P auch ein multifunktionales Werkzeugsystem für die leichte Herstellung ebener Flächen.

    Das so genannte Planfräsen dient zur Herstellung ebener Flächen und ist von allen Fräsverfahren das gängigste. Die Auswahl an geeigneten Werkzeugen ist dementsprechend groß, wobei Fräser mit einem Einstellwinkel von 45 Grad am häufigsten zum Einsatz kommen. Dass aber auch gängige und weit verbreitete Verfahren immer noch Raum zur Optimierung lassen, beweist nun der österreichische Metallbearbeitungsspezialist BOEHLERIT auf der EMO Hannover 2017. Mit dem ETAtec 45P präsentieren die Steirer in Hannover ein multifunktionales Werkzeugsystem für eine besonders leichte Fräsbearbeitung.

    Bei der jüngsten Erweiterung seiner innovativen Fräswerkzeuge-Palette setzt BOEHLERIT auf einen siebenschneidigen Planfräser mit dem bewährten Anstellwinkel von 45 Grad und positiver Grundgeometrie. Vor allem letztere soll dafür sorgen, dass die Schnittkräfte gering bleiben, worüber sich insbesondere Anwender mit leistungsschwächeren Maschinen mit geringer Stabilität freuen dürften. Denn ungeachtet des leichten Schnitts soll ein hohes Zerspanvolumen sichergestellt sein. Und auch bei Werkstücken, die schon aufgrund ihrer Beschaffenheit oder ihrer Form instabile Bedingungen beim Fräsen hervorrufen können, erweist sich der neue ETAtec 45P-Planfräser mit seinen bemerkenswert geringen Schnittkräften als besonders geeignet. "All' diese Vorteile", so André Feiel, Produktmanager Fräsen bei BOEHLERIT, "wirken sich direkt auf die Prozesssicherheit aus."

    BOEHLERIT GmbH & Co. KG (AUT-8605 Kapfenberg), Halle 4, Stand C70
    Ansprechpartner für die Presse: Manuel Hofstadler
    Tel.: +43 3862300-0
    E-Mail: manuel.hofstadler@boehlerit.com

    Da weißte Bescheid!
    Auf der EMO Hannover 2017 stellen Mitsubishi Electric und das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT erstmals ein intelligentes Informationssystem vor, das Maschinenbedienern individuell zu ihren Aufgaben passende Informationen direkt aus der Maschinensteuerung liefern soll.

    Um in der Fertigung Entscheidungswege zu verkürzen und sogar unbekannte Aufgaben schneller und flexibler lösen zu können, haben das Fraunhofer IPT und Mitsubishi Electric gemeinsam ein neues System entwickelt, das dem Maschinenbediener alle für ihn wichtigen Informationen auf mobilen Endgeräten zusammenfassen und aufbereitet darstellen soll. Beispielsweise können mit der neuen Lösung Smart Glasses oder Tablets den Mitarbeiter direkt vor Ort auf dem Shopfloor unterstützen - vom Training über das Monitoring und das Beheben von Störungen an der Maschine bis hin zur Wartung. Das System von Fraunhofer und Mitsubishi soll mit kommerziell erhältlichen Datenbrillen und Tablets, die über ein Android-Betriebssystem verfügen, kompatibel sein und diese in industrielle Fertigungsumgebungen einbinden können.

    In dem neuen System kommunizieren die Smart Devices und die Mitsubishi-Electric-Maschinensteuerung unmittelbar miteinander, sodass Mitarbeiter in Echtzeit sehen können, wenn Störungen auftreten, also beispielsweise eine Maschinentür nicht richtig geschlossen ist. Auch über bald anstehende Wartungen informiert das neue System den Maschinenbediener mittels eines Pop-up-Hinweises auf dem Endgerät und bietet Hilfe an. Mit unterschiedlichen Formaten wie Video oder Text wird Schritt für Schritt gezeigt, wie beispielsweise ein Werkzeug gewechselt wird. Dadurch soll der Anwender das Problem schnell selbst lösen und Maschinenstillstandzeiten verkürzen können, zudem sollen mit dem neuen System Produktionsaufträge genauer geplant und Produkte schneller fertiggestellt werden können.

    Auf der EMO Hannover 2017 stellen Mitsubishi Electric und das Fraunhofer IPT gemeinsam in Halle 25 auf dem Stand B94 das System erstmals vor. Die Fachbesucher aus aller Welt werden dann Gelegenheit haben, es anhand verschiedener Smart Devices live zu testen und mit den Experten von Fraunhofer und Mitsubishi ins Gespräch zu kommen.

    Mitsubishi Electric Corporation (Tokyo 100-8310, Japan), Halle 25, Stand B94
    Ansprechpartnerin für die Presse: Alexandra Blechmann
    Tel.: +49 2102 486-5290
    E-Mail: pr@meg.mee.com

    Fotos und Videoclips zu den Meldungen finden Sie unter Produktneuheiten

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