EMO Hannover 2017, 18. bis 23. September

    EMO Hannover 2017, 18. bis 23. September
    EMO News

    EMO HANNOVER Trendspots - Das bringen die Aussteller mit nach Hannover

    Free Robbi!
    Auf der EMO Hannover 2017 widmet sich die schwäbische SCHUNK GmbH & Co.KG unter anderem den Auswirkungen der künftigen Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK) und präsentiert entsprechende Lösungen.

    21.06.2017

    Free Robbi!
    Auf der EMO Hannover 2017 widmet sich die schwäbische SCHUNK GmbH & Co.KG unter anderem den Auswirkungen der künftigen Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK) und präsentiert entsprechende Lösungen.

    Gefährlichen Tieren gleich fristen Roboter bis in die heutige Zeit ein Dasein hinter Gittern. Doch die Domestizierung schreitet mit Riesenschritten voran, und – bleibt man im Bild – die Käfigtüren stehen bereits weit offen. Glaubt man den Aussagen von Handhabungsspezialisten, ist es nur noch eine Frage kurzer Zeit, bis die unmittelbare Kollaboration des Menschen mit dem Roboter fester Bestandteil der Produktionsautomatisierung sein wird. Eine Entwicklung, die auch die SCHUNK GmbH & Co.KG, eine Kompetenzführerin für Greifsysteme und Spanntechnik, längst aufgenommen hat. Zur EMO Hannover 2017 wird das familiengeführte Unternehmen die erstaunlichen Fortschritte präsentieren, die bei der Zähmung der Greifer für kollaborative Szenarien im Bereich der Fertigung bereits erreicht wurden.

    SCHUNK vertritt dabei die Ansicht, dass es künftig vor allem herausgelöste Teilprozesse sein werden – bei denen eine Vollautomatisierung wirtschaftlich nur schwer umsetzbar wäre –, in denen sich Mensch und Roboter die Arbeit entsprechend ihrer Fähigkeiten aufteilen und dabei Hand in Hand bezie-hungsweise Greifer agieren. Diese MRK-Lösungen unterhalb der Vollautoma-tisierungsebene bergen gleich mehrere wesentliche Vorteile: Sie steigern die Produktivität, erhöhen die Flexibilität und entlasten zudem die Mitarbeiter von bislang nicht automatisierbaren oder ergonomisch ungünstigen manuellen, oft zutiefst monotonen Arbeitsschritten. Moderne MRK-Lösungen senken darüber hinaus die Gefahr von Verletzungen am Arbeitsplatz und schließlich gewähr-leisten sie bei reproduzierbaren Prozessen eine konstante Qualität, unabhängig von der Tagesform des Bedieners.

    SCHUNK GmbH & Co.KG Spanntechnik und Greifsysteme (D-74348 Lauffen/Neckar), Halle 3, Stand E55
    Ansprechpartner: Dipl.-Ing. (BA) Marcel Nagel
    Tel.: +49 7133 103-2561
    E-Mail: marcel.nagel@de.schunk.com

    Ausgezeichnet: MM-Award für die innovativsten Exponate
    Auf der EMO Hannover 2017 wird MM MaschinenMarkt als leistungsstarke Informations- und Kommunikationsplattform für die Kernbranchen der Ferti-gungsindustrie bereits zum sechsten Mal den Innovationspreis "MM Award" an die innovativsten Exponate aus der Welt der Metallbearbeitung verleihen.

    Bis zum 22. August haben alle auf der EMO Hannover 2017 ausstellenden Unternehmen die Möglichkeit, sich mit ihren richtungsweisenden Entwicklungen um die Auszeichnung durch den renommierten Innovationspreis zu bewerben. Alle bis dahin eingehenden Bewerbungen nimmt die Fachjury der MM-Redaktion genau unter die Lupe, um die jeweils drei besten Kandidaten der einzelnen Kategorien zu ermitteln, die zur feierlichen Preisverleihung im Rahmen der EMO Hannover 2017 eingeladen werden. In der niedersächsischen Landeshauptstadt wird die MM-Redaktion dann dem Fachpublikum die Innovationen aller Kandidaten vorstellen, bis schließlich der spannende Moment gekommen ist und es heißt: "And the winner is …"

    Der "MM Award zur EMO Hannover" verdankt sein Renommee nicht zuletzt seinen strengen Kriterien. So ist beispielsweise Voraussetzung, dass die präsentierten Innovationen entweder eine vollständig neue Entwicklung dar-stellen oder sich als Weiterentwicklung und Optimierung deutlich vom bisherigen Stand der jeweiligen Technik unterscheiden. Zudem darf es sich bei der Innovation, die in jedem Fall auf der EMO Hannover 2017 zu sehen sein muss, nicht um einen Prototypen handeln. In folgenden Kategorien können die Kandidaten antreten: Additive Fertigung, Antriebstechnik, Automatisierungstechnik, CAD-/CAM-Systeme, Drehen, Entsorgung, Erodieren, Fräsen, Indust-rie 4.0, Kühl- und Schmierstoffe, Messtechnik, Multifunktionsmaschinen, Predictive Maintenance, Schleifen, Software (MMI, Bedienkonzepte), Spannmittel, Steuerungstechnik, Trenntechnik, Werkstück- und Werkzeughandhabung sowie Werkzeuge. Weitere Informationen zum "MM Award zur EMO Hannover 2017" sowie eine Vorschau des Bewerbungsbogens lassen sich auf folgender Website finden: www.maschinenmarkt.vogel.de

    Vogel Business Media GmbH & Co.KG – MM MaschinenMarkt (D-97082 Würzburg), Halle 12, Stand C101
    Ansprechpartnerin: Andrea Gillhuber
    Tel.: +49 931 418 2486
    E-Mail: andrea.gillhuber@vogel.de

    Komiker, Sportler, Schmiedepressen…
    … bei allen ist perfektes Timing entscheidend! Die Schuler AG kommt mit einem 3-D-Modell der neu entwickelten Servo-Schmiedepresse MSE 2000 zur EMO Hannover 2017, die mit Vollgas in der Umformung und wohldosiertem Bremsen beim Sprühen und Transportieren der Teile stets das richtige Timing zeigen soll.

    Mit der Servo-Schmiedepresse MSE 2000 will die Schuler AG die Produktivität ihrer Kunden deutlich steigern. Um dieses Ziel zu erreichen, sorgt die neue MSE 2000 für eine niedrige Belastung des Gesenks, indem sie die Druckberührzeit so kurz wie möglich hält, diese Optimierung aber nicht auf Kosten des Sprüh- und Transportfensters gehen lässt. "Mit unserer neu entwickelten MSE 2000 lassen sich damit in derselben Zeit deutlich mehr Teile produzieren als mit herkömmlichen Schmiedepressen", erklärt Johannes Linden, Leiter der Division Industry von Schuler. "Gleichzeitig verlängert sich die Lebensdauer des Gesenks signifikant, während sich der Energiebedarf der gesamten Maschine reduziert."

    Diese Produktivitätssteigerung sollen vier hochdynamische Servomotoren im Kopfstück der 2 000 Tonnen starken Schmiedepresse ermöglichen. Dank ihnen kann die Geschwindigkeit, mit der sich das Gesenk dem Werkstück nähert und sich wieder von ihm entfernt, exakt geregelt werden. Das Gesenk bewegt sich also langsamer während des Teiletransports und schneller während der Umformung und zeigt somit eine Anpassung, die bei konventionellen mechanischen Pressen bislang nicht möglich war. Bisher wurde die Länge des Gesamtprozesses vom langsamsten Teilprozess bestimmt. Mit der ServoDirekt genannten Technologie soll dieses Problem nun der Vergangenheit angehören.

    Zudem sind auch die Tischauswerfer der neuen MSE 2000 mit einem eigenständigen Servomotor ausgerüstet und nicht - wie bei Pressen bisher üblich - mechanisch mit dem Hauptantrieb gekoppelt. Diese Neuerung soll die Flexibilität für den Teiletransport erhöhen und den Produktionsprozess zusätzlich beschleunigen. Darüber hinaus verbessert sich durch die Umstellung von einer Längs- auf eine Querwellen-Konstruktion im Kopfstück nicht zuletzt auch die Laufruhe der Maschine, weil die beiden Exzenterräder sich in entgegengesetzte Richtungen drehen.

    Schuler AG (D-73033 Göppingen), Halle 15, Stand E29
    Ansprechpartner: Simon Scherrenbacher
    Tel.: +49 7161 66-7789
    E-Mail: simon.scherrenbacher@schulergroup.com

    Not only big in Japan
    Als ein führender japanischer Hersteller hochwertiger Bearbeitungszentren bringt MATSUURA gleich drei vielversprechende Produktneuheiten mit zur EMO Hannover 2017, um sie dem internationalen Fachpublikum vorzustellen.

    Neben dem neuen Vertikal-Bearbeitungszentrum VX-660 und den bewährten 5-Achsen-Vertikal-Bearbeitungszentren MX-520 mit einem 4-fach-Palettenspeicher und MX-330 mit 10-fach-Palettenspeicher präsentiert MATSUURA in Hannover auch die neue Generation der Hybrid Additive Manu-facturing-Anlage LUMEX Avance-25.

    Im Vergleich zum bisher kleinsten Modell der VX-Reihe, der VX-1000, ist die neue VX-660 wesentlich kompakter, sodass für sie insgesamt 17 Prozent weniger Aufstellfläche benötigt werden. Die mit Hochleistungs-Spindel, Servo Tuning und Spänemanagement ausgerüstete neue VX-660 soll Teile mit einem maximalen Gewicht von 500 Kilogramm bearbeiten können und über ein Werkzeugmagazin mit 30 Werkzeugen verfügen.

    Da MATSUURA-Kunden in der Vergangenheit häufig den Wunsch nach einem Mehrfach-Palettenspeicher für die populären 5-Achsen-Vertikal-Bearbeitungs-zentren der MX-Reihe äußerten, wurde diesem nun - nach der Einführung der MX-330 mit einem Palettenspeicher für bis zu 10 Paletten - auch bei der bewährten MX-520 entsprochen, sodass sie fortan mit einem 4-fach-Palettenspeicher und 90 Werkzeugplätzen erworben werden kann. Auf der EMO Hannover 2017 informieren die Ingenieure von MATSUURA zudem über weitere Upgrades, wie eine Kapazitätserhöhung des Spiralspäneförderers, das neue Design der Arbeitsraumverkleidung, die neue NC-Steuerung iHMI und das verstärkte Drehmoment von 187 Newtonmeter bei der 12 000er Spindel.

    Die bereits fünfte Generation der Hybrid Additive Manufacturing-Anlage LU-MEX Avance-25 wird von MATSUURA wie die MX-330 und MX-520 ebenfalls in Hannover ausgestellt, um zu zeigen, dass sich die Laser-Sinter-Maschine nicht nur äußerlich verändert hat, sondern auch ihre Eigenschaften optimiert wurden. Beispielsweise verfügt die neue LUMEX Avance-25 nun über einen stärkeren Laser mit einer Leistung von maximal 1 000 Watt sowie über ver-besserte Bearbeitungsstrategien wie eine selektive Pulverabsaugung vor dem Fräsen, wodurch eine Zeitersparnis von rund 50 Prozent ermöglicht werden soll.

    MATSUURA Machinery Corporation (JP-910-8530 Fukui-City, Japan), Halle 27, Stand E55
    Ansprechpartnerin: Merle Ganteführer
    Tel.: +49 6122 7803-34
    E-Mail: info@MATSUURA.de

    Zuneigung auf den ersten Dreh!
    Die ergonomische Gestaltung der neuen computerunterstützten Präzisionsdrehmaschine C 400Z ist der GDW Werkzeugmaschinen GmbH offensichtlich so gut gelungen, dass das fränkische Unternehmen sie selbst als "Wohlfühlmaschine" tituliert.

    Auf dem hauseigenen Innovations-Event der GDW Werkzeugmaschinen GmbH im Mai dieses Jahres gaben die Franken schon mal einen Vorgeschmack auf ihre Teilnahme an der EMO Hannover 2017. Neben einem neu erteilten Patent zur Herstellung von Schrägflächen, welches das Kegeldrehen mit einer konventionellen Drehmaschine zukünftig zu einem wahren Kinderspiel werden lässt, gewährte Hans Ort, geschäftsführender Gesellschafter von GDW, auch schon einen ersten Blick auf die neue C 400Z, die große Schwes-ter der kleinen C 280Z aus der GDW conturline-Baureihe. Die computerunterstützte Präzisionsdrehmaschine, die auf der EMO Hannover 2017 erstmals der breiten Öffentlichkeit vorgestellt wird, soll erneut Maßstäbe setzen und dabei durch hohe Präzision, vorbildliche Ergonomie und herausragende Leistungsparameter bestechen.

    "Für unsere Kunden sind wir nicht nur Lieferant von Präzisionsdrehmaschinen, sondern auch der Innovationsbringer", so Hans Ort bei der ersten Vorstellung der C 400Z. "Design ist nicht nur Ausdruck von Schönheit und Zweckmäßigkeit, sondern auch ein ganz wichtiger Punkt für die Mensch-Maschinen-Beziehung", erklärt Ort die Beweggründe für die ergonomische Schrägbettbauweise mit Linearführung in der X- und Z-Achse, die den Bedienern der C 400Z einen guten Blick auf das Werkzeug und einen ungehinderten Zugang beim Rüsten der Maschine erlauben soll. Das sei nicht nur zeitsparend und bequem, sondern vor allen Dingen die Basis für hochpräzises Arbeiten und hohe Positioniergenauigkeit.

    GDW Werkzeugmaschinen GmbH (D-91315 Höchstadt a. d. Aisch), Halle 16, Stand A19
    Ansprechpartner: Hans Ort und Marciel Riemann
    Tel.: +49 9193 50879-0
    E-Mail: info@gdw-drehen.de und presse@agentur-zuhoeren.de

    Fotos und Videoclips zu den Meldungen finden Sie unter Produktneuheiten

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