EMO Hannover 2019, 16. bis 21. September

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    Wie geht es weiter mit der Industrie in den USA und Mexiko?

    EMO Hannover 2017 analysiert die Trends und gibt Antworten

    14.06.2017
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    Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer des VDW

    Sie waren die großen Hoffnungsträger für internationale Hersteller von Produktionstechnik: die USA mit ihrem Programm zur Reindustrialisierung und Mexiko, das sich zu einem der wichtigsten Automobilstandorte weltweit gemausert hatte. Spätestens seit Beginn des Jahres rätseln Industrievertreter rund um den Globus jedoch, wohin sie steuert, die US-amerikanische Industrie, und was wird mit den südlichen Nachbarn in Mexiko. Dieser Frage geht der VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken) im Rahmen des Seminars Metalworking Growth am 21. September 2017 auf der EMO Hannover nach. Immerhin waren die USA im vergangenen Jahr der zweitgrößte Markt für Werkzeugmaschinen weltweit. Mexiko stand auf Platz 7.

    "Mit Gardner Business Media haben wir einen Veranstaltungspartner für unser brandaktuelles Seminarthema gefunden, der über exzellente Kenntnisse beider Märkte verfügt", berichtet Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer beim EMO-Veranstalter VDW. Solide Experteninformationen seien für jeden Unternehmenslenker aus dem verarbeitenden Gewerbe unerlässlich, der mit beiden Ländern Geschäfte macht. Sie seien umso wertvoller, wenn die Experten ihre Einschätzung und Beurteilung aus der Innensicht beider Märkte schöpfen könnten.

    Travis Egan, Herausgeber der Fachzeitschrift Modern Machine Shop, ist optimistisch. Er konstatiert bei den Herstellern in beiden Ländern eine sehr gute Stimmung und verspricht jedem Anbieter gute Geschäftsmöglichkeiten, der es versteht, diese zu nutzen. Die Daten des ersten Quartals beispielsweise für die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie geben ihm Recht. Die deut-schen Exporte in die USA sind um 16 Prozent gestiegen. Die Ausfuhren nach Mexiko haben sogar um mehr als ein Drittel angezogen. "Natürlich war diese Entwicklung bereits in den Bestellungen des Vorjahres angelegt", erläutert Schäfer. Viele Großaufträge im Projektgeschäft mit der Automobilindustrie beider Länder hatten für hohe Zuwächse gesorgt. Zumindest in Mexiko ist die Bestelltätigkeit im ersten Quartal jedoch stark abgeflaut, während der Auftragseingang aus den USA weiterhin sprudelt.

    Im Rahmen des EMO-Seminars geht es um die globalen wirtschaftlichen und technologischen Trends in der Werkzeugmaschinenindustrie mit Fokus auf den USA und Mexiko. Steve Kline Jr., Director of Market Intelligence bei Gardner Business Media (GBM), informiert über die Investitionspläne US-amerikanischer Unternehmen bis hin zu einzelnen Technologien, die schwer-punktmäßig beschafft werden sollen. Kline erarbeitet seit fast zehn Jahren Marktstudien in der Investitionsgüterindustrie und leitet u.a. den Capital Spending Survey und den Gardner Business Index.

    Pete Zelinski, Chefredakteur der Fachzeitschrift Modern Machine Shop, be-schäftigt sich mit der technischen Entwicklung und schwärmt geradezu: "Dies ist die spannendste Zeit für die US-Industrie während meiner gesamten beruflichen Laufbahn. Ein großer Teil des Schwungs kommt von den kleineren Unternehmen, die große Chancen in der Anwendung neuer Technologien wie Additive Manufacturing sehen."

    In Mexiko hingegen seien langfristige Strategien gefragt, urteilt Claude Mas, Herausgeber der Fachzeitschrift Modern Machine Shop Mexiko. Er sieht große Absatzchancen, da sich eine kaufkräftige mexikanische Mittelschicht etabliere. "Bei einem jährlichen Wirtschaftswachstum zwischen 4 und 5 Prozent werden Mexikos Baby Boomer in den kommenden 20 Jahren hochwertige Konsumgüter nachfragen, die auch im eigenen Land hergestellt werden könnten", ist er überzeugt. Bisher würden lediglich 20 Prozent der mexikanischen Produktion im Inland abgesetzt. Steigende Nachfrage in Mexiko selbst biete demnach große Chancen für den Absatz von Produktionstechnik.

    "In den aktuell sehr bewegten und erregten Zeiten, in denen die Politik jenseits des Atlantiks den Freihandel zur Disposition stellt, ist es umso wichtiger, immer wieder die realen Gegebenheiten zu analysieren", sagt Schäfer vom VDW. "Dafür gibt es kein besseres Forum als die EMO Hannover, denn hier kommen viele hochkarätige internationale Produktionsexperten zum Austausch und zur Diskussion von Trends und Herausforderungen zusammen."

    Auf einen Blick

    Was: Metalworking Growth Seminar – Überblick zu den Trends in der Metallbearbeitung der USA und Mexiko
    Wann: Donnerstag, 21. September 2017, 09.00 bis 11.00 Uhr
    Wo: Messegelände Hannover, Convention Center
    Programm:
    10.00 Uhr Begrüßung Dr. Wilfried Schäfer, VDW
    10.05 Uhr Trends im internationalen Werkzeugmaschinenmarkt mit Schwerpunkten auf den USA und Mexiko Steve Kline Jr., Gardner Business Media
    10.40 Uhr Technische Trends in der US-Werkzeugmaschinenindustrie Pete Zelinsky, Modern Machine Shop
    11.10 Uhr Werkzeugmaschinenindustrie in Mexiko: Chancen und Herausforderungen Claude Mas, Modern Machine Shop Mexiko
    11.40 Uhr Diskussion
    12.00 Uhr Ende der Veranstaltung mit einem Imbiss

    Seminarsprache: Englisch
    Teilnahmegebühr: 85 Euro zzgl. MwSt.
    Anmeldung: www.emo-hannover.de/konferenzen
    Kontakt: Theodora Laser, VDW, Tel. +49 69 756081-21
    E-Mail: t.laser@vdw.de

    sch_fer

    Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer des VDW

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    Steve Kline Jr., Director of Market Intelligence bei Gardner Business Media (GBM)

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    Pete Zelinski, Chefredakteur der Fachzeitschrift Modern Machine Shop

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    Claude Mas, Herausgeber der Fachzeitschrift Modern Machine Shop Mexiko