EMO Hannover 2019, 16. bis 21. September

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    Oberflächentechnik

    Wenn das Downsizing große Ansprüche stellt

    Da bei immer mehr Pkw-Motoren Downsizing angesagt ist, wachsen in der Oberflächenfeinstbearbeitung die Ansprüche an Qualität und Präzision. Supfina stellt sich auf der EMO Hannover 2017 dieser Herausforderung und präsentiert erstmals die neue Superfinish-Maschine CenPro S.

    11.09.2017
    Supfina_CenPro-S

    Der Weg des Downsizing bei Pkw-Motoren wird inzwischen von fast allen Automobil-Herstellern verfolgt, da er zu größerer Effizienz führt. Schließlich ist ein Motor mit geringerem Hubraum leichter, es müssen weniger Massen bewegt werden, die Reibungsverluste verringern sich und unter dem Strich sinkt der Kraftstoffverbrauch. Da jedoch durch das Downsizing die Kurbelwellen-Lager in Durchmesser und Breite kleiner und oft auch härter werden, steigen wiederum die Anforderungen an die Oberfläche der Haupt- und Pleuellager und deren Mikrogeometrie - die Schlagworte lauten hier Traganteil, Rauigkeit, definiert konvexe Querformen, Rundheit und Welligkeiten. Das bedeutet also, dass die Werkzeuge und Werkzeughalter für die Oberflächenfeinstbearbeitung schmaler ausgeführt werden müssen. Allerdings sollten sie dabei keine Stabilität verlieren. Wie im Superfinish-Prozess trotz dieser Herausforderungen die Oberfläche und die Form des Lagers hoch präzise und in Toleranzen von wenigen Zehnteln oder Hundertsteln Mikrometern prozesssicher und zu wirtschaftlichen Kosten produziert werden können, zeigt die Supfina Grieshaber GmbH & Co. KG auf der EMO Hannover 2017 mit der neuen Supfina CenPro S.

    "Unsere neue Supfina CenPro S meistert alle diese Anforderungen in bester und bewährter Qualität, Präzision und Wirtschaftlichkeit", erklärt Supfina-Geschäftsführer Oliver Hildebrandt. "Sie ist zwar ganz schön klein, aber eben doch großartig!" Das dürfte nicht zuletzt auch daran liegen, dass ihre Konstruktion auf der bewährten Supfina CenPro basiert, die seit nun bald zwei Jahrzehnten auf der ganzen Welt einen Spitzenplatz in der Kurbelwellen-Bearbeitung einnimmt und stets weiterentwickelt und optimiert wurde. Mit der neuen CenPro S soll nun die konsequente Umsetzung des Downsizing-Gedankens vollzogen werden. Da die Werkstücklänge maximal 500 Millimeter betragen darf, eignet sie sich zur Bearbeitung von Kurbelwellen für Motoren bis zum Reihen-4-Zylinder. Der Hub der Pleuellager-Finish-Einheiten mit bis zu 100 Millimeter (OT-UT) sowie ein Hüllkreis bis 200 Millimeter sollen zudem sogar das Finishen von Kurbelwellen drehmomentstarker V6- und V8-Motoren ermöglichen.

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