EMO Hannover 2019, 16. bis 21. September

    EMO Hannover 2019, 16. bis 21. September
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    Fertigungs- und Prozessautomatisierung

    Niemand - und nichts! - ist eine Insel

    Dass Industrie 4.0 keinesfalls heißt, digitale Insellösungen zu schaffen, sondern vielmehr bedeutet, ganzheitlich zu denken und zunehmend komplexere Produktionssysteme IT-gestützt zu beherrschen, zeigt das Chemnitzer Fraunhofer IWU auf der EMO Hannover 2017 mit seiner revolutionären Maschine 4.0.

    28.06.2017
    Fraunhofer_IWU_Maschine4-0

    Mit dem Konzept "Maschine 4.0" wollen die Chemnitzer Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU auf der EMO Hannover 2017 einen ganzheitlichen Ansatz zur konsequenten Digitalisierung in der Produktion vorstellen, der auf dem Messestand anhand einer voll funktionsfähigen Umformpresse und ihrem digitalen Zwilling konkretisiert wird. "Industrie 4.0 bedeutet nicht, digitale Insellösungen zu schaffen", erklärt Dr. Tino Langer, Hauptabteilungsleiter "Smarte Fabrik" am Fraunhofer IWU. "Industrie 4.0 bedeutet, ganzheitlich zu denken und zunehmend komplexere Produktionssysteme IT-gestützt zu beherrschen. Im Fokus steht dabei die Robustheit dieser Systeme, um Produktionsprozesse abzusichern."

    Bei der "Maschine 4.0" sollen sich drei Ansätze zu einem vereinen - ein Zusammenwirken, das die Chemnitzer mit der Trias Technologie-System-Digitalisierung beschreiben. Optimierungen von Hardware, Technologien und IT-Prozessen wurden zu diesem Zweck mit dem Ziel einer konsequenten Digitalisierung integriert. Dieses universelle Konzept präsentiert sich in Hannover beispielhaft in Form einer voll funktionsfähigen Umformpresse, die sich unter anderem durch eine signifikante Steigerung von Maschinenverfügbarkeit und Lebensdauer auszeichnen soll. Die integrierte Sensorik zur Prozess- und Maschinenüberwachung kombiniert aufgenommene Kennwerte zu produktionstechnischen Parametern, die in einem virtuellen Echtzeit-Abbild der Presse zusammenfließen sollen. Diese intelligente Verknüpfung kann laut der Chemnitzer Entwickler wertschöpfende Informationen und Prognosen für die Produktion liefern, sodass sich mit dem System Einarbeitungszeiten signifikant verkürzen und Maschinenverfügbarkeiten um bis zu 50 Prozent steigern lassen sollen. Die Anlagenlebensdauer könne zudem um bis zu 30 Prozent verlängert werden. Wer nun neugierig geworden ist, der schaut am besten auf der EMO Hannover 2017 einmal beim Fraunhofer IWU in Halle 12 vorbei, zumal sich die Condition-Monitoring-Technologie in bereits bestehende Anlagen integrieren lassen soll.

    Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU (D-09126 Chemnitz), Halle 12, Stand D02

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