EMO Hannover 2019, 16. bis 21. September

    EMO Hannover 2019, 16. bis 21. September
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    Blechbearbeitung, Umformung

    Komiker, Sportler, Schmiedepressen.

    … bei allen ist perfektes Timing entscheidend! Die Schuler AG kommt mit einem 3-D-Modell der neu entwickelten Servo-Schmiedepresse MSE 2000 zur EMO Hannover 2017, die mit Vollgas in der Umformung und wohldosiertem Bremsen beim Sprühen und Transportieren der Teile stets das richtige Timing zeigen soll.

    21.06.2017
    Schuler_MSE_2000

    Mit der Servo-Schmiedepresse MSE 2000 will die Schuler AG die Produktivität ihrer Kunden deutlich steigern. Um dieses Ziel zu erreichen, sorgt die neue MSE 2000 für eine niedrige Belastung des Gesenks, indem sie die Druckberührzeit so kurz wie möglich hält, diese Optimierung aber nicht auf Kosten des Sprüh- und Transportfensters gehen lässt. "Mit unserer neu entwickelten MSE 2000 lassen sich damit in derselben Zeit deutlich mehr Teile produzieren als mit herkömmlichen Schmiedepressen", erklärt Johannes Linden, Leiter der Division Industry von Schuler. "Gleichzeitig verlängert sich die Lebensdauer des Gesenks signifikant, während sich der Energiebedarf der gesamten Maschine reduziert."

    Diese Produktivitätssteigerung sollen vier hochdynamische Servomotoren im Kopfstück der 2 000 Tonnen starken Schmiedepresse ermöglichen. Dank ihnen kann die Geschwindigkeit, mit der sich das Gesenk dem Werkstück nähert und sich wieder von ihm entfernt, exakt geregelt werden. Das Gesenk bewegt sich also langsamer während des Teiletransports und schneller während der Umformung und zeigt somit eine Anpassung, die bei konventionellen mechanischen Pressen bislang nicht möglich war. Bisher wurde die Länge des Gesamtprozesses vom langsamsten Teilprozess bestimmt. Mit der ServoDirekt genannten Technologie soll dieses Problem nun der Vergangenheit angehören.

    Zudem sind auch die Tischauswerfer der neuen MSE 2000 mit einem eigenständigen Servomotor ausgerüstet und nicht - wie bei Pressen bisher üblich - mechanisch mit dem Hauptantrieb gekoppelt. Diese Neuerung soll die Flexibilität für den Teiletransport erhöhen und den Produktionsprozess zusätzlich beschleunigen. Darüber hinaus verbessert sich durch die Umstellung von einer Längs- auf eine Querwellen-Konstruktion im Kopfstück nicht zuletzt auch die Laufruhe der Maschine, weil die beiden Exzenterräder sich in entgegengesetzte Richtungen drehen.

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