EMO Hannover 2019, 16. bis 21. September

    EMO Hannover 2019, 16. bis 21. September
    Startseite>News
    EMO News

    Anmeldeunterlagen zur EMO Hannover 2017 verschickt

    2017 ist EMO-Jahr. Nach vierjähriger Pause findet die Weltleitmesse für die Metallbearbeitung vom 18. bis 23. September 2017 wieder in Hannover statt.

    08.08.2016
    015-2017_Laser-Auftragskopf_2016-08-08
    In einer digitalisierten Produktion können Mitarbeiter an ihrem Arbeitsplatz über Video Instruktionen zum Zusammenbau von Bauteilen erhalten.

    Frankfurt am Main, 08. August 2016. – Unter dem Motto "Connecting systems for intelligent production" zeigen Hersteller von Produktionstechnik aus aller Welt, was zu tun ist, um den größtmöglichen Kundennutzen aus der Digitalisierung und Vernetzung der Produktion zu generieren. Gleichzeitig geht es natürlich auch darum, die eigene Wettbewerbsfähigkeit mit diesen Angeboten zu verbessern.

    "Obwohl es kein Produkt Industrie 4.0 gibt, begegnet der Fachbesucher der Digitalisierung und Vernetzung auf der Messe in vielfältiger Weise", sagt Carl Martin Welcker, Generalkommissar der EMO Hannover 2017. "Die Macher der EMO Hannover haben die Nomenklatur der Veranstaltung erweitert, um dieses wichtige Thema für die Besucher transparent zu machen", so Welcker weiter. Entsprechend zeigen Aussteller Lösungen zu Predictive Maintenance sowie Softwareprogramme und Beratungsleistungen für Industrie 4.0 und Internet der Dinge auf.

    Condition Monitoring und Predictive Maintenance etwa, die vorausschauende Wartung mittels Datenanalysen, sind wichtige Aspekte von Industrie 4.0. Sie bieten Anwendern ein beträchtliches Potenzial für Effizienzsteigerungen. Gleiches gilt für Simulationen, ökonomische Ressourcennutzung und weitere neue Möglichkeiten, die sich durch die Auswertung der immensen Datenmengen aus der Produktion ergeben. Hier kommen jeden Tag neue Lösungen auf den Markt. "Die EMO Hannover ist die ideale Plattform, um sich einen Ge-samtüberblick über bis dahin verfügbare produktions-, beratungs- und serviceorientierte Geschäftsmodelle zu verschaffen, die sich aus Big Data und der Vernetzung der kompletten Wertschöpfungskette ergeben", sagt der Ge-neralkommissar.

    Solche Best-Practice-Beispiele machen deutlich, welche Möglichkeiten die Digitalisierung und Vernetzung der Produktion vor allem auch für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) birgt. Damit soll ein Ruck durch diese Zielgruppe gehen, denn sie überschätzen häufig die Risiken von Industrie 4.0, wie etwa IT-Sicherheit oder auch den Kostenfaktor. So zumindest lautet das Ergebnis einer Untersuchung von Forschern der Wissenschaftlichen Gesell-schaft für Produktionstechnik (WGP). Im Juli präsentierten sie ihr "Standpunktpapier Industrie 4.0" der Öffentlichkeit und monierten, dass sich lediglich jedes zehnte deutsche produzierende Unternehmen intensiv operativ mit dem Thema beschäftigt. Der WGP-Standpunkt soll ein Weckruf für KMU sein, dies zu ändern. Die EMO als bedeutendste Innovationsplattform der Produktionstechnik ist der ideale Ort, diesen Weckruf aufzunehmen und die Anwender durch praktische Lösungen zu inspirieren.

    Verstärkte Präsenz additiver Verfahren in der Produktion

    Nicht nur Industrie 4.0, auch Additive Manufacturing ist mittlerweile bei interna-tionalen Produktionsspezialisten in aller Munde. Aufgrund des steigenden Interesses an dieser Technologie in der Metallbearbeitung wurde die EMO-Nomenklatur 2017 um vier neue Sektoren erweitert: Maschinen und Systeme, Materialien, Zusatzsysteme und Komponenten sowie Dienstleistungen für additive Verfahren. Mit hybriden Systemen positionieren sich auch klassische Anbieter in diesem Bereich.

    Additive Manufacturing ist nicht ohne Grund auf dem Vormarsch. Eine aktuelle Studie des VDW zeigt, dass der 3D-Druck in der Produktion heute zwar noch ein Nischendasein führt. Doch die Branche wächst exponentiell, und dies wird sich in den kommenden Jahren weiter fortsetzen. "Man ist also gut beraten, sich auch im Maschinenbau mit der neuen Fertigungstechnologie zu befassen und die Fortschritte branchenspezifisch zu beobachten", rät Welcker. Als Gefahr für die Werkzeugmaschinenindustrie sollte die Technologie aber auf keinen Fall gesehen werden. Vielmehr sei sie eine Chance. "Die Hersteller sollten sich in jedem Fall mit neuen Komponenten für ihre eigenen Produkte auseinandersetzen. Sie sollten aber auch den Markt bezogen auf additive Verfahren beobachten, im Zweifel Umstellungen bei den Produkten ihrer Kunden ins Kalkül ziehen und ihre Angebote entsprechend anpassen", mahnte der EMO-Generalkommissar.

    Die EMO Hannover 2017 wird aus diesen Gründen auch Einblick in neueste Entwicklungen des Additive Manufacturing geben und Besuchern Ideen vermitteln, welche potenziellen Nischenmärkte sich künftig erschließen lassen. Da das Verfahren in der industriellen Anwendung erst in den Anfängen steckt, haben Maschinenbauer laut Welcker beste Möglichkeiten, "sich auf die Technologie und Veränderungen in der Nachfrage einzustellen".

    Noch gibt es sowohl in Bezug auf Additive Manufacturing als auch Industrie 4.0 vielfältigen Klärungsbedarf. Wird der 3D-Druck in absehbarer Zeit einen höheren Grad an Automatisierung für die Integration in industrielle Produktionsprozesse erreichen? Wie gestaltet man für sein Unternehmen individuell angepasste Funktionen aus der Vernetzung? Antworten auf derlei Fragen gibt es auf der EMO Hannover – einem Ort für fundierten Wissens- und Erfah-rungsaustausch. Das gewährleisten nicht nur die Angebote der Aussteller, sondern auch vielfältige Foren und Begleitveranstaltungen. Eine Sonderschau zum EMO-Motto "Connecting systems for intelligent production" beispielsweise stellt Aspekte aus wissenschaftlicher Sicht mit praktischen Lösungsbeispielen heraus. So ist die Leitmesse ein Spiegel modernster Entwicklungen in der Produktionstechnik.

    Neu ist der Frühbucherrabatt

    In diesen Tagen lädt der EMO-Veranstalter VDW (Verein Deutscher Werk-zeugmaschinenfabriken) zur EMO Hannover 2017 ein und verschickt die Anmeldeunterlagen. "Wir freuen uns auf eine rege Beteiligung und viele Innovationen. Unseren Ausstellern bieten wir dabei erstmals einen Frühbucherrabatt", erläutert Carl Martin Welcker. "Davon profitiert, wer sich bis zum 15. Oktober 2016 anmeldet."