EMO Hannover 2019, 16. bis 21. September

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    Aus sicherer Quelle: Das Quellen hat ein Ende!

    Die durcrete GmbH, führend bei UHPC im Maschinenbau, sowie die Dyckerhoff GmbH, die Sudholt-Wasemann GmbH und die MDC Max Daetwyler AG sind der Frage auf den Grund gegangen, wie unempfindlich UHPC gegenüber Kühlschmierstoffen mit Wasser ist. Das Ergebnis präsentiert durcrete auf der EMO HANNOVER 2017.

    04.09.2017
    durcrete_wasser

    "Wasser marsch! UHPC im Maschinenbau ist jetzt unempfindlich gegen Kühlschmierstoffe mit Wasser!" - mit dieser Aussage macht die durcrete GmbH im Vorfeld der EMO Hannover 2017 auf sich aufmerksam. Im Maschinenbau eroberte sich der moderne Hochleistungsbeton Ultra High Performance Concrete (UHPC) einen festen Platz. Zementgebundener UHCP ist in der Lage, Schwingungen deutlich zu dämpfen und zeigt eine hohe thermische Trägheit. Zahlreiche Anwendungen zeigen bereits die Tauglichkeit des Materials für Maschinenbetten bei einem gleichzeitig sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Da allerdings bekannt ist, dass Beton unter Feuchtebeanspruchung zum Quellen neigt, zögern Hersteller von Fräs- und Schleifmaschinen immer noch, Linearführungsschienen direkt auf die geschliffene, ungeschützte Betonoberfläche zu montieren. Mit einem firmenübergreifenden Versuchsprogramm hat nun die durcrete GmbH nachgewiesen, dass bei Wasserbelastung der präzisionsgeschliffenen Betonoberflächen keine Auswirkungen auf die Genauigkeit der Werkzeugmaschinen auftreten.

    Die durcrete GmbH, Markt- und Technologieführer bei UHPC im Maschinenbau, sowie die Dyckerhoff GmbH als Lieferant des Hochleistungsbindemittel Dyckerhoff Nanodur, die Sudholt-Wasemann GmbH als Gestellhersteller und die Schweizer MDC Max Daetwyler AG als Präzisionsschleifbetrieb kombinierten ihr Know-how, um die Problematik des Quellens und der damit verbundenen Auswirkungen abschließend zu erörtern. Zu diesem Zweck wurde ein geeigneter Prüfkörper entwickelt und hergestellt, bei dem die Führungsbahnen präzisionsgeschliffen und danach Führungsschienen montiert wurden. Die Messungen der Verformungen von Betonoberflächen und Linearführungsschienen erfolgten dann in trockenem und nassem Zustand - und zeigten ein verblüffendes Ergebnis: Die Ebenheit der Linearführungen wird weder für die einzelne noch über mehrere Schienen hinweg in irgendeiner Weise durch Wasserbelastung beeinflusst, lediglich minimale absolute Höhenveränderungen treten auf. Die Betonoberfläche reagiert jedoch auf die Wasserbeanspruchung deutlich mit Verformungen und Ebenheitsabweichungen. Die durcrete GmbH erklärt das Ergebnis wie folgt: Die Vorspannung der Linearführung zum Beton verhindert zum einen das Eindringen von Wasser in den Auflagerspalt. Zum anderen wirkt die Vorspannung dem Quelldruck entgegen und verhindert ein Anheben der Linearführung. Die Vorspannung und auch die Steifigkeit der Schiene sind zudem so groß, dass eventuell unterschiedliche Quellverformungen der Betonoberfläche keine Auswirkung auf die Ebenheit der Schienenoberseite haben. Als Resultat aus den firmenübergreifenden Versuchen stellt die durcrete GmbH abschließend fest, dass eine Wasserbelastung, beispielsweise infolge des Einsatzes von Kühl-Schmierstoffen, keinen messbaren Einfluss auf die Genauigkeit von Maschinen mit Gestellen aus Nanodur-Beton hat.

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